Cinemini

Europäisches Projekt zur Filmbildung für die Allerjüngsten

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Im Tandem mit Kitas arbeitet das DFF nun schon seit sechs Jahren verstärkt mit der Zielgruppe der 4-6-Jährigen rund um das Format „MiniFilmclub“ und hat sich dabei eine besondere Expertise erworben. Kinder im Vorschulalter haben den meisten Erwachsenen etwas voraus: Sie sind offen für vermeintlich schwierige Kunst und legen entgegen der allgemeinen Erwartung kaum Wert auf Identifikationsfiguren oder eine an einer Erzählung orientierten Geschichte. Ganz selbstverständlich gehen sie mit Abstraktion im Film um. Gerade Experimentalfilme lassen den Kindern viel Raum für Fantasie, schärfen die Wahrnehmung und schulen einen selbstbewussten und kreativen Umgang mit Medien.
Das Projekt Cinemini trägt diese Expertise nun in den europäischen Austausch. Gemeinsam mit vier weiteren Partnern (EYE Filmmuseum (NL), Taartrovers (NL), Kinodvor (SLO), Österreichisches Filmmuseum (AU)) sollen Konzepte ästhetischer Filmbildung speziell für 4-6-Jährige erprobt werden. Im Zeitraum von zwei Jahren, beginnend ab November 2018, fließt dazu das breite Fachwissen der beteiligten Institutionen zusammen: Gemeinsam sollen Filme samt darauf abgestimmte pädagogische Materialien und Methoden zur praktischen Vermittlungsarbeit ausgewählt, erprobt und online verfügbar gemacht werden.
Die Erprobung wird gesäumt von einer Evaluation, um die gewonnen Erfahrungen in den stetig wachsenden Wissenspool zur ästhetischen Filmbildung und -vermittlung einzuspeisen und auf europäischer Ebene weiter an einer nachhaltigen und sinnlich-ästhetischen Filmbildung zu arbeiten.

Kontakt:
Susanne Brauer und Hannah Schreier
Tel.: +49 69 961 220 – 312
schreier@dff.film

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