Classics & Rarities: Shirley Clarke

Shirley Clarke (1919-1997), considered a key figure in independent US cinema and New American Cinema, would have turned 100 next October. In honor of the filmmaker, the DFF cinema is showing three of her films, which emphasize both her close connection to contemporary jazz music and her interest in documenting outsiders.

Tuesday  03.09.2019

18:00 Uhr

THE CONNECTION

USA 1961. R: Shirley Clarke D: Warren Finnerty, Jerome Raphael, Carl Lee. 103 Min. 35mm. OmU
Filmreihe: Klassiker & Raritäten: Shirley Clarke

Basierend auf dem gleichnamigen Living-Theatre-Stück von Jack Gelber erzählt THE CONNECTION von einer Gruppe Drogenabhängiger – einige unter ihnen „echte“ Jazzmusiker mit Drogenproblemen wie der berühmte Saxofonist Jackie McLean –, die in einem New Yorker Apartment auf eine Heroinlieferung warten. Dieses Warten wird von einem Filmemacher dokumentiert, der die Lieferung finanziert hat und darauf hofft, ein Stück „Realität“ einfangen zu können. Clarkes Debütfilm gibt Einblicke in das Leben der US-amerikanischen Bohème und reflektiert dabei mit Skepsis Techniken des cinéma vérité.

Tuesday  10.09.2019

18:00 Uhr

ORNETTE: MADE IN AMERICA

USA 1985. R: Shirley Clarke Dokumentarfilm. 77 Min. 35mm. OmU
Filmreihe: Klassiker & Raritäten: Shirley Clarke

Shirley Clarkes letzter vollendeter Film beschäftigt sich mit Leben und Werk des Saxofonisten Ornette Coleman, der als Pionier des Free Jazz zu den einflussreichsten Jazz-Musiker/innen der Geschichte zählt. Strukturiert um ein Konzert seiner Komposition Skies of America, verwebt der Film Archivmaterial, psychedelische Sequenzen, Auftritte von William S. Burroughs und Buckminster Fuller sowie Expert/inneninterviews. Immer wieder wird dabei auch der Einfluss der Regisseurin deutlich, die mit Bild- und Tonexperimenten versucht, die Form des klassischen Musikdokumentarfilms aufzubrechen.

Tuesday  17.09.2019

18:00 Uhr

THE COOL WORLD

USA 1963. R: Shirley Clarke D: Rony Clanton, Yolanda Rodríguez, Carl Lee. 105 Min. 35mm. OF
Filmreihe: Klassiker & Raritäten: Shirley Clarke

Ein junger Teenager ist unter den Straßengangs im New York der 1960er auf der Suche nach einer Waffe. THE COOL WORLD basiert auf einem Roman von Warren Miller und wurde zum größten Teil mit Laienschauspieler/innen gedreht. Clarkes Film entwickelt dabei semidokumentarische Perspektiven auf das Leben in Harlem in der Zeit kurz vor dem Aufkommen der Black-Power-Bewegung. Wie bereits in THE CONNECTION treten berühmte Jazzmusiker auf, darunter Dizzy Gillespie, der gemeinsam mit Mal Waldron für den hochgelobten Soundtrack verantwortlich war

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