NEUE STIMMEN. DEUTSCHES KINO SEIT 2000

Filmreihe begleitend zur Sonderausstellung

Unter dem Titel Kritik und Renommee sind im Juli begleitend zur Sonderausstellung NEUE STIMMEN. DEUTSCHES KINO SEIT 2000 (bis 23. Februar) Filme zu sehen, die national wie international Anerkennung fanden.

Dienstag  02.07.2024

20:30 Uhr

GEGEN DIE WAND

Deutschland 2004. R: Fatih Akın. D: Birol Ünel, Sibel Kekilli, Catrin Striebeck. 121 Min. 35mm
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Um ihrem restriktiven, türkischen Elternhaus zu entkommen, bittet Sibel den um einiges älteren Cahit, einen zynischen Alkoholiker, eine Scheinehe mit ihr einzugehen. Zunächst genießt die 20 Jahre alte Sibel das Leben in "Freiheit": Sie tanzt die Nächte durch, geht mit verschiedenen Männern ins Bett, tobt ihre Lebenslust aus. Auch Cahit schöpft plötzlich neuen Lebensmut. GEGEN DIE WAND wurde auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet und markierte für Fatih Akin den internationalen Durchbruch.

Mittwoch  03.07.2024

20:30 Uhr

ALLE ANDEREN

Deutschland 2009. R: Maren Ade. D: Birgit Minichmayr, Lars Eidinger, Nicole Marischka. 124 Min. 35mm
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Maren Ades zweiter Spielfilm über ein Paar, das im Urlaub auf Sardinien emotionale Höhen und Tiefen durchlebt, wurde auf der Berlinale 2009 mit dem Großen Preis der Jury und dem Silbernen Bären für Schauspielerin Birigit Minichmayr ausgezeichnet. Maren Ade: „Ich wollte einen Film machen über das verworrene, einzigartige Gebilde, das zwei Menschen ergeben, wenn sie eine Liebesbeziehung führen. Die Hauptfigur sollte ein Paar sein und keine einzelne Person.“(Berlinale)

Donnerstag  04.07.2024

18:00 Uhr

REQUIEM

Deutschland 2006. R: Hans-Christian Schmid. D: Sandra Hüller, Burghart Klaußner, Imogen Kogge. 93 Min. 35mm
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Anfang der 1970er Jahre: Die unter Epilepsie leidende Michaela zieht für ein Studium nach Tübingen. Sie ist glücklich, das kleinbürgerliche Umfeld hinter sich gelassen zu haben. Doch Michaela wird von ihrer Vergangenheit eingeholt und kämpft trotz ärztlicher Behandlung mit Anfällen und Wahnvorstellungen. Sie hört Stimmen und glaubt, von Dämonen besessen zu sein. Schließlich stimmt sie einem Exorzismus zu. Hauptdarstellerin Sandra Hüller gelang mit REQUIEM der Durchbruch.

Freitag  05.07.2024

18:00 Uhr

ALLE ANDEREN

Deutschland 2009. R: Maren Ade. D: Birgit Minichmayr, Lars Eidinger, Nicole Marischka. 124 Min. 35mm
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Maren Ades zweiter Spielfilm über ein Paar, das im Urlaub auf Sardinien emotionale Höhen und Tiefen durchlebt, wurde auf der Berlinale 2009 mit dem Großen Preis der Jury und dem Silbernen Bären für Schauspielerin Birigit Minichmayr ausgezeichnet. Maren Ade: „Ich wollte einen Film machen über das verworrene, einzigartige Gebilde, das zwei Menschen ergeben, wenn sie eine Liebesbeziehung führen. Die Hauptfigur sollte ein Paar sein und keine einzelne Person.“(Berlinale)

Dienstag  09.07.2024

20:30 Uhr

REQUIEM

Deutschland 2006. R: Hans-Christian Schmid. D: Sandra Hüller, Burghart Klaußner, Imogen Kogge. 93 Min. 35mm
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Anfang der 1970er Jahre: Die unter Epilepsie leidende Michaela zieht für ein Studium nach Tübingen. Sie ist glücklich, das kleinbürgerliche Umfeld hinter sich gelassen zu haben. Doch Michaela wird von ihrer Vergangenheit eingeholt und kämpft trotz ärztlicher Behandlung mit Anfällen und Wahnvorstellungen. Sie hört Stimmen und glaubt, von Dämonen besessen zu sein. Schließlich stimmt sie einem Exorzismus zu. Hauptdarstellerin Sandra Hüller gelang mit REQUIEM der Durchbruch.

Mittwoch  10.07.2024

20:30 Uhr

SYSTEMSPRENGER

Deutschland 2019. R: Nora Fingscheidt. D: Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela M. Schmeide. 120 Min. DCP
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Die schwer traumatisierte Benni ist laut, rebellisch und unberechenbar. Das aggressive Verhalten der Neunjährigen führt dazu, dass sie von einer Pflegefamilie und Wohngruppe zur nächsten zieht, dabei wünscht sie sich nichts mehr als die Zuneigung ihrer Mutter. Ein einfühlsames Plädoyer für die vermeintlich Dysfunktionalen, grandios gespielt von Helena Zengel. Beim Deutschen Filmpreis wurde Nora Fingscheidts Debüt mit acht Auszeichnungen geehrt und ging 2020 als deutscher Beitrag für die Oscars© ins Rennen.

Donnerstag  11.07.2024

18:00 Uhr

YELLA

Deutschland 2006. R: Christian Petzold. D: Nina Hoss, Devid Striesow, Burghart Klaußner. 89 Min. 35mm
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Yella will ihre gescheiterte Ehe und den ostdeutschen Kleinstadtmief hinter sich lassen. Ihr Ziel ist der Westen, der Arbeit und Zukunft verspricht. In Hannover lernt sie den Geschäftsmann Philipp kennen und bewährt sich als seine Assistentin. Alles erscheint leicht – wie ein Spiel mit lauter Gewinnern. Doch immer wieder dringen seltsame Stimmen und Geräusche aus der Vergangenheit in ihr neues Leben. Nina Hoss erhielt für die Rolle der Yella den Silbernen Bären als Beste Hauptdarstellerin.

Samstag  13.07.2024

20:30 Uhr

YELLA

Deutschland 2006. R: Christian Petzold. D: Nina Hoss, Devid Striesow, Burghart Klaußner. 89 Min. 35mm
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Yella will ihre gescheiterte Ehe und den ostdeutschen Kleinstadtmief hinter sich lassen. Ihr Ziel ist der Westen, der Arbeit und Zukunft verspricht. In Hannover lernt sie den Geschäftsmann Philipp kennen und bewährt sich als seine Assistentin. Alles erscheint leicht – wie ein Spiel mit lauter Gewinnern. Doch immer wieder dringen seltsame Stimmen und Geräusche aus der Vergangenheit in ihr neues Leben. Nina Hoss erhielt für die Rolle der Yella den Silbernen Bären als Beste Hauptdarstellerin.

Sonntag  14.07.2024

18:00 Uhr

SYSTEMSPRENGER

Deutschland 2019. R: Nora Fingscheidt. D: Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela M. Schmeide. 120 Min. DCP
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Die schwer traumatisierte Benni ist laut, rebellisch und unberechenbar. Das aggressive Verhalten der Neunjährigen führt dazu, dass sie von einer Pflegefamilie und Wohngruppe zur nächsten zieht, dabei wünscht sie sich nichts mehr als die Zuneigung ihrer Mutter. Ein einfühlsames Plädoyer für die vermeintlich Dysfunktionalen, grandios gespielt von Helena Zengel. Beim Deutschen Filmpreis wurde Nora Fingscheidts Debüt mit acht Auszeichnungen geehrt und ging 2020 als deutscher Beitrag für die Oscars© ins Rennen.

Donnerstag  18.07.2024

18:00 Uhr

DAS LEHRERZIMMER

Deutschland 2023. R: İlker Çatak. D: Leonie Benesch, Michael Klammer, Rafael Stachowiak. 94 Min. DCP
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Voller Engagement will Carla bei ihrer ersten Stelle am Gymnasium alles richtig machen. Ihr Idealismus wird schnell vor eine große Herausforderung gestellt: Durch eine Serie von ungeklärten Diebstählen gerät sie in einen Konflikt, der sie zunehmend verzweifeln lässt. War es der deutsch-türkische Schüler aus ihrer Klasse oder ist die schuldige Person im Lehrer:innenzimmer zu finden? Mit einem ausgefeilten Drehbuch und exzellenten Schauspielleistungen erzählt Ilker Çatak von Alltagsrassismus, Klassismus und Mobbing an einer Schule. DAS LEHRERZIMMER zählte bei den Oscars© 2024 zu den nominierten Filmen in der Kategorie Bester Internationaler Film.

Samstag  20.07.2024

18:00 Uhr

ICH BIN DEIN MENSCH

Deutschland 2021. R: Maria Schrader. D: Maren Eggert, Dan Stevens, Karolin Oesterling. 108 Min. DCP
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Die Wissenschaftlerin Alma erklärt sich bereit, drei Wochen mit einem humanoiden Roboter zusammenzuleben, der den perfekten Partner verkörpern soll. „Es entfaltet sich eine Tragikomödie, die Vorstellungen von Liebe und Sehnsucht auslotet und fragt, was den Menschen ausmacht.“ (Berlinale) Neben zahlreichen Auszeichnungen beim Deutschen Filmpreis wurde Maren Eggert 2021 bei der Berlinale für die Interpretation der Hauptrolle ausgezeichnet.

Mittwoch  24.07.2024

20:30 Uhr

ICH BIN DEIN MENSCH

Deutschland 2021. R: Maria Schrader. D: Maren Eggert, Dan Stevens, Karolin Oesterling. 108 Min. DCP
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Die Wissenschaftlerin Alma erklärt sich bereit, drei Wochen mit einem humanoiden Roboter zusammenzuleben, der den perfekten Partner verkörpern soll. „Es entfaltet sich eine Tragikomödie, die Vorstellungen von Liebe und Sehnsucht auslotet und fragt, was den Menschen ausmacht.“ (Berlinale) Neben zahlreichen Auszeichnungen beim Deutschen Filmpreis wurde Maren Eggert 2021 bei der Berlinale für die Interpretation der Hauptrolle ausgezeichnet.

Donnerstag  25.07.2024

18:00 Uhr

GEGEN DIE WAND

Deutschland 2004. R: Fatih Akın. D: Birol Ünel, Sibel Kekilli, Catrin Striebeck. 121 Min. 35mm
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Um ihrem restriktiven, türkischen Elternhaus zu entkommen, bittet Sibel den um einiges älteren Cahit, einen zynischen Alkoholiker, eine Scheinehe mit ihr einzugehen. Zunächst genießt die 20 Jahre alte Sibel das Leben in "Freiheit": Sie tanzt die Nächte durch, geht mit verschiedenen Männern ins Bett, tobt ihre Lebenslust aus. Auch Cahit schöpft plötzlich neuen Lebensmut. GEGEN DIE WAND wurde auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet und markierte für Fatih Akin den internationalen Durchbruch.

Freitag  26.07.2024

20:00 Uhr

BERLIN ALEXANDERPLATZ (2020)

Deutschland/Niederlande 2020. R: Burhan Qurbani. D: Welket Bungué, Jella Haase, Albrecht Schuch. 183 Min. DCP
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Francis begibt sich aus Guinea-Bissau auf die Reise von Afrika nach Europa in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Als sein Boot in einen Sturm gerät, schwört er, ein anständiger Mensch zu werden, wenn er nur gerettet wird. Sein Weg führt ihn nach Berlin, wo er hin und hergerissen ist zwischen seiner Beziehung zu Mieze und den Geschäften des Drogendealers Reinhold. Mit einer beeindruckenden, von Dunkelheit und Neonlicht geprägten Bildsprache gelingt es Burhan Qurbani, Alfred Döblins Romanklassiker zeitgemäß zu adaptieren und eigene thematische Akzente zu setzen.

Samstag  27.07.2024

20:00 Uhr

VICTORIA (2015)

Deutschland 2015. R: Sebastian Schipper. D: Laia Costa, Frederick Lau, Franz Rogowski, Burak Yigit, Max Mauff. 140 Min. DCP
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Eine junge Spanierin, vier junge Berliner und der Rausch einer Nacht in einer einzigen Einstellung – mehr brauchte VICTORIA nicht, um DAS deutsche Kinoereignis 2015 zu werden. Mit ungebremster Spielfreude füllen die fünf Jungschauspieler Sebastian Schippers zwölfseitiges Drehbuch in 140 Minuten mit Leben. Bei der Verleihung der Deutschen Filmpreise wurde VICTORIA mit sechs Lolas und bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Kamera ausgezeichnet.

Sonntag  28.07.2024

17:00 Uhr

BERLIN ALEXANDERPLATZ (2020)

Deutschland/Niederlande 2020. R: Burhan Qurbani. D: Welket Bungué, Jella Haase, Albrecht Schuch. 183 Min. DCP
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Francis begibt sich aus Guinea-Bissau auf die Reise von Afrika nach Europa in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Als sein Boot in einen Sturm gerät, schwört er, ein anständiger Mensch zu werden, wenn er nur gerettet wird. Sein Weg führt ihn nach Berlin, wo er hin und hergerissen ist zwischen seiner Beziehung zu Mieze und den Geschäften des Drogendealers Reinhold. Mit einer beeindruckenden, von Dunkelheit und Neonlicht geprägten Bildsprache gelingt es Burhan Qurbani, Alfred Döblins Romanklassiker zeitgemäß zu adaptieren und eigene thematische Akzente zu setzen.

Dienstag  30.07.2024

20:30 Uhr

VICTORIA (2015)

Deutschland 2015. R: Sebastian Schipper. D: Laia Costa, Frederick Lau, Franz Rogowski, Burak Yigit, Max Mauff. 140 Min. DCP
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Eine junge Spanierin, vier junge Berliner und der Rausch einer Nacht in einer einzigen Einstellung – mehr brauchte VICTORIA nicht, um DAS deutsche Kinoereignis 2015 zu werden. Mit ungebremster Spielfreude füllen die fünf Jungschauspieler Sebastian Schippers zwölfseitiges Drehbuch in 140 Minuten mit Leben. Bei der Verleihung der Deutschen Filmpreise wurde VICTORIA mit sechs Lolas und bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Kamera ausgezeichnet.

Mittwoch  31.07.2024

18:00 Uhr

DAS LEHRERZIMMER

Deutschland 2023. R: İlker Çatak. D: Leonie Benesch, Michael Klammer, Rafael Stachowiak. 94 Min. DCP
Filmreihe: NEUE STIMMEN

Voller Engagement will Carla bei ihrer ersten Stelle am Gymnasium alles richtig machen. Ihr Idealismus wird schnell vor eine große Herausforderung gestellt: Durch eine Serie von ungeklärten Diebstählen gerät sie in einen Konflikt, der sie zunehmend verzweifeln lässt. War es der deutsch-türkische Schüler aus ihrer Klasse oder ist die schuldige Person im Lehrer:innenzimmer zu finden? Mit einem ausgefeilten Drehbuch und exzellenten Schauspielleistungen erzählt Ilker Çatak von Alltagsrassismus, Klassismus und Mobbing an einer Schule. DAS LEHRERZIMMER zählte bei den Oscars© 2024 zu den nominierten Filmen in der Kategorie Bester Internationaler Film.