Lecture & Film: Die Erfinderin der Formen.

Das Kino von Chantal Akerman

Im Juli endet die Reihe zum Werk Chantal Akermans. Neun Monate lang widmeten sich Lectures, Filme und Diskussionen Akermans Ästhetik der Alltagserfahrung, ihrem Überschreiten der Genregrenzen und ihrem Sinn für Dauer und Zeiterfahrung. Die neue Reihe Lecture & Film beginnt im Oktober 2019 mit dem Wintersemester.

Vollständiges Programm unter www.chantal-akerman.de

Mitschnitte der Vorträge: youtube.dff.film

       

Filmstill No Home Movie

Donnerstag  11.07.2019

20:15 Uhr

NO HOME MOVIE

Belgien/Frankreich 2015 R: Chantal Akerman. 115 Min. DCP OmeU Lecture: Dieter Roelstraete
Filmreihe: Lecture & Film

Akerman filmt ihre Mutter: beim Essen, im Schlaf, via Skype. Erst später entschied sie, aus diesem Material einen Film zu machen. Roelstraete stellt in seinem Vortrag ausgehend von NO HOME MOVIE, Akermans letztem Film, die Frage nach Zugehörigkeit und Heimatlosigkeit im Werk der Regisseurin.

Samstag  20.07.2019

18:00 Uhr

CHANTAL AKERMAN, DE CÁ

Chantal Akerman, From Here. Brasilien 2010. R: Gustavo Beck, Leonardo Luiz Ferreira. Dokumentarfilm. 62 Min. Digital. Engl. OF
Vorfilm: SAUTE MA VILLE (Belgien 1968. R: Chantal Akerman. 13 Min.)
Filmreihe: Lecture & Film

Für eine Retrospektive ihrer Filme ist Akerman nach Brasilien gereist, wo sie einem jungen Filmemacher ein Interview gab. Dieses wurde aus dem Korridor gefilmt, der Befrager ist nie zu sehen. Die Bildsprache ahmt teilweise den „Stil“ Akermans nach. Aber die belgische Regisseurin bleibt – wie immer – unentschlüsselbar. Vor dem Film wird Akermans erster Kurzfilm gezeigt, in dem sie eine unberechenbare Frau in alltäglichen Situationen spielt.

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