DAS BEKENNTNIS DER INA KAHR

DAS BEKENNTNIS DER INA KAHR

BRD 1954. R: G.W. Pabst. D: Elisabeth Müller, Curd Jürgens, Albert Lieven, Vera Molnar, Jester Naefe. 97 Min. DCP

Ina Kahr hat ihren Mann vergiftet und wird in einem ersten Verfahren zum Tode verurteilt. Ihr Anwalt erwirkt ein Wiederaufnahmeverfahren, in dem Ina die Geschichte ihrer Ehe erzählt: Nach der Heirat erweist sich ihr Mann als widerlicher Lump, der sie immer wieder betrügt. Sie will ihn verlassen, kommt aber nicht von ihm los. Schließlich plant sie, mit ihm zusammen zu sterben. Aber er trinkt den vergifteten Kaffee allein. Der Anwalt und Ina Kahr, die vielleicht eine gemeinsame Zukunft haben, hoffen nun auf ein mildes Urteil.

Georg Wilhelm Pabst zählte seit den 1920er Jahren zu den bekanntesten Regisseuren Deutschlands. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er 1954 von einer deutschen Filmfirma eingeladen, einen Film über das Problem der Todesstrafe zu drehen. So entstand, nach einem Illustriertenroman der Kriminalfilm DAS BEKENNTNIS DER INA KAHR.

Der Film DAS BEKENNTNIS DER INA KAHR war 2016/2017 Teil der erfolgreichen und auch international beachteten Filmreihe „Geliebt und verdrängt. Das Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963“ mit Stationen u.a. in Locarno, Turin, Triest, Lissabon, Helsinki, Zürich, Zagreb, Berlin und Frankfurt.

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