Gespräch mit RP Kahl zu A THOUGHT OF ECSTASY

Was tut sich – im deutschen Film?

RP Kahl im Gespräch mit Ulrich Sonnenschein (epd film)

Veranstaltung im Kino des DFF, in Kooperation mit www.epd-film.de, 21.01.2018

Einmal pro Monat widmet sich die Reihe „Was tut sich – im deutschen Film?“ dem aktuellen deutschen Kinogeschehen. Im Januar 2018 stellte Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller RP Kahl sein provokantes Werk A THOUGHT OF ECSTASY vor, das beim Filmfest München 2017 für Furore sorgte. Mit seinem undurchdringlichen Spiel um Sex, Macht, Liebe und Tod gelingt Kahl eine atmosphärisch wie visuell bemerkenswerte Hommage an moderne Filmklassiker wie TWENTYNINE PALMS (US 2003) oder ZABRISKIE POINT (US 1970). Das Kino des Deutschen Filmmuseums präsentierte A THOUGHT OF ECSTASY als exklusive Preview vor Kinostart.

RP Kahl (geboren 1970 in Cottbus) arbeitete als Schauspieler, ehe er 1995 für SILVESTER COUNTDOWN von Oskar Roehler erstmals auf die Produktionsseite wechselte. Mit Luggi Waldleitner koproduzierte er sein Regiedebüt ANGEL EXPRESS (1998). Es folgten Festivalerfolge wie MÄDCHEN AM SONNTAG (Hessischer Filmpreis 2005) oder BEDWAYS (2010), der auf der Berlinale uraufgeführt wurde. Kahl ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Filmakademie.

Film: A THOUGHT OF ECSTASY
Deutschland 2017.
R: RP Kahl D: RP Kahl, Deborah Kara Unger, Ava Verne.
90 Min. DCP. OmU

Im Jahr 2019 erinnert sich Frank aufgrund eines neu erschienenen Buches an eine 20 Jahre zurückliegende Beziehung. Er begibt sich auf die Spur seiner alten Liebe Marie, die ihn damals verließ und in die USA verschwand. Auf der Suche nach ihr kommt Frank in ein Amerika, das unter einer erdrückenden Hitzewelle erstarrt und sich in Misstrauen und politischer Paranoia verliert. Seine Reise gerät zur Irrwanderung durch die Wüste. A THOUGHT OF ECSTASY polarisiert und spielt provokant mit den Klischees von Sex-Darstellungen im Film. „Ein Erotik-Wüsten-Thriller in bester Noir- und Pulp-Tradition. Vielleicht ist es Trash. Vielleicht gar ein Essayfilm. Auf jeden Fall eine faszinierende Erfahrung.“ (Harald Mühlbeyer, kino-zeit.de)

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