Gespräch mit Thomas Bergmann und Mischka Popp zu KOPFLEUCHTEN

Filmreihe: Die grauen Busse

Zu Gast: Thomas Bergmann und Mischka Popp

Veranstaltung im Kino des DFF, 27.3.2018

Das reisende „Denkmal der Grauen Busse“ rückt seit Sommer 2017 die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Aktion 1940/41 mitten in den Blick der Öffentlichkeit: Auf dem Frankfurter Rathenauplatz erinnert es an die systematische Ermordung von Menschen mit psychischen Krankheiten oder geistiger Behinderung. Mehr als 1.000 Frankfurter/innen wurden bei der Aktion zwischen Januar und August 1941 in grauen Bussen zu Tötungsanstalten abtransportiert. Das Kino des Deutschen Filmmuseums begleitete das mobile Denkmal mit einer Filmreihe.

Film: KOPFLEUCHTEN
Deutschland 1998.
R: Thomas Bergmann, Mischka Popp Dokumentarfilm. 93 Min. 35mm

Der preisgekrönte Dokumentarfilm porträtiert Menschen, die an seltenen neurologischen Krankheiten leiden – und aus diesem Grund die Welt um sich herum völlig anders wahrnehmen als andere. Da begegnen uns ein Mann, der eine Streichholzschachtel für einen Flaschenkühler hält, und eine Frau, die keine Worte findet. Je mehr die Wissenschaft über das menschliche Gehirn herausfindet, desto größer werden die Rätsel. Dieser Film ist eine Reise durch Köpfe. Er handelt von Menschen mit Krankheiten und Verletzungen des Gehirns. Sie erleben die Welt anders, im Kopf – also auch in Wirklichkeit.

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