Nachkriegskino. Vortrag von Andreas Beilharz zu VENUSBERG

VENUSBERG (BRD 1963) // Vortrag von Andreas Beilharz

GELIEBT UND VERDRÄNGT – Das Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963

Retrospektive zum bundesdeutschen Nachkriegskino Einführung: Andreas Beilharz (DFF)

Veranstaltung im Kino des DFF, 18.10.2016

VENUSBERG
BRD 1963
R: Rolf Thiele
D: Marisa Mell, Nicole Badal, Monica Flodquist
88 Min. 35mm

Zuerst eine faszinierende Mischung aus ultrareduzierter Bauhaus-Bühnenkunst und animierter Malerei: DEN EINSAMEN ALLEN ist die letzte vollendete Soloregiearbeit von Franz Schömbs, des großen Verkannten der 50er-Jahre-Avantgarde, dessen Schaffen ob seiner scharfkantig-dissonanten Poesie zu seiner Zeit primär auf Widerspruch stieß. Ästhetisch ähnlich steil, wenn auch in milchig weiß und schlierig schwarz ist VENUSBERG, ein verschroben-verwegener Frauen-Film, der sich als Parabel über die vornehme Gesellschaft der letzten Adenauerjahre schauen lässt – eine Art Sittengemälde der Bonner Republik aus einem unerwarteten Blickwinkel.

Das Begleitbuch zur Retrospektive: http://www.shop-filmmuseum.de/Geliebt-und-verdraengt-Das-Kino-der-jungen-Bundesrepublik-Deutschland-von-1949-bis-1963-DEUTSCH

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