Nachkriegskino. Vortrag von Olaf Möller zu SCHWARZER KIES

SCHWARZER KIES (BRD 1961) // Vortrag von Olaf Möller

GELIEBT UND VERDRÄNGT – Das Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963

Retrospektive zum bundesdeutschen Nachkriegskino

Einführung: Olaf Möller (Kurator)

Veranstaltung im Kino des DFF, 9.10.2016

SCHWARZER KIES
BRD 1961
R: Helmut Käutner
D: Helmut Wildt, Ingmar Zeisberg, Hans Cossy
111 Min. 35mm

Heimat, deine Düsternis. Oder auch: Zwei Streitfälle, zwei Filme, die aus diversen Gründen, die man mit dem Wort „Zensur“ bezeichnen müsste, rabiat nachgekürzt wurden. NOTIZEN AUS DEM ALTMÜHLTAL zeigt das BRD-Hinterland von seiner unromantisch-verbohrten, aber auch zurückgeblieben-ärmlichen Seite. SCHWARZER KIES dramatisiert in knalligen Noir-Halbtönen die Auswirkungen der Besatzung auf die Bevölkerung des Hunsrückkaffs Sohnen – gemeint war damit Lautzenhausen, nahe der US-amerikanischen Hahn Air Base. Eine hellsichtig-zynische Generalabrechnung mit der BRD.

Das Begleitbuch zur Retrospektive: http://www.shop-filmmuseum.de/Geliebt-und-verdraengt-Das-Kino-der-jungen-Bundesrepublik-Deutschland-von-1949-bis-1963-DEUTSCH

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