Classics & Rarities: Kenji Mizoguchi

Four late Masterpieces

“With the death of Mizoguchi, Japan’s cinema loses its truest creator” (Akira Kurosawa). Kenji Mizoguchi (1898-1956) counts among the great directors of Japanese cinema. In the course of his career he made more than 80 silent and sound films, many of which are considered lost. In January, the DFF cinema offers the rare opportunity to (re)discover four late masterpieces by the director: At the height of his art, he finds in these films a perfect aesthetic for deeply humanistic narratives.

With special thanks to the Arsenal – Institut für Film und Videokunst (Milena Gregor), the Japan Foundation in Tokyo and the Japanese Cultural Institute in Cologne (Angela Ziegenbein) for their support.

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Wednesday  01.01.2020

18:00 Uhr

UGETSU MONOGATARI

Ugetsu – Erzählungen unter dem Regenmond. Japan 1953. R: Kenji Mizoguchi. D: Machiko Kyo, Masayuki Mori, Kinuyo Tanaka. 97 Min. 35mm. OmeU
Filmreihe: Klassiker & Raritäten. Kenji Mizoguchi

Japan wird am Ende des 16. Jahrhunderts durch Kriege erschüttert. Ohne Rücksicht auf die mahnenden Worte ihrer Frauen jagen die beiden Bauern Genjuro und Tobei Ruhm und Reichtum nach und erkennen erst spät den Preis, den sie dafür bezahlen müssen. UGETSU wurde bei den Filmfestspielen von Venedig 1953 mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnet und steht mit seinen gleitenden und glänzend choreographierten Kamerafahrten exemplarisch für die „hypnotische Kraft“ (Mizoguchi) der Filme des Regisseurs.

Saturday  04.01.2020

18:00 Uhr

UGETSU MONOGATARI

Ugetsu – Erzählungen unter dem Regenmond. Japan 1953. R: Kenji Mizoguchi. D: Machiko Kyo, Masayuki Mori, Kinuyo Tanaka. 97 Min. 35mm. OmeU
Filmreihe: Klassiker & Raritäten. Kenji Mizoguchi

Japan wird am Ende des 16. Jahrhunderts durch Kriege erschüttert. Ohne Rücksicht auf die mahnenden Worte ihrer Frauen jagen die beiden Bauern Genjuro und Tobei Ruhm und Reichtum nach und erkennen erst spät den Preis, den sie dafür bezahlen müssen. UGETSU wurde bei den Filmfestspielen von Venedig 1953 mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnet und steht mit seinen gleitenden und glänzend choreographierten Kamerafahrten exemplarisch für die „hypnotische Kraft“ (Mizoguchi) der Filme des Regisseurs.

Tuesday  07.01.2020

18:00 Uhr

SANSHO DAYU - EIN LEBEN OHNE FREIHEIT

Ein Leben ohne Freiheit. Japan 1954. R: Kenji Mizoguchi. D: Kinuyo Tanaka, Yoshiaki Hanayagi, Kyoko Kagawa. 123 Min. 35mm. OmeU
Filmreihe: Klassiker & Raritäten. Kenji Mizoguchi

SANSHO DAYU basiert auf einer alten japanischen Legende und spielt im feudalen Ja-pan des 11. Jahrhunderts: Die Kinder eines Statthalters geraten in die Hände eines Sklavenhändlers, während sich deren Mutter verzweifelt nach ihnen sehnt. Ein widerständiger, epischer und humanistischer Film: „Ein Meisterwerk von Mizoguchi, das Bilddichtung mit kraftvoller Darstellung vereint und von der Überzeugung beseelt ist, dass der Mensch nur durch Mitleid und Barmherzigkeit bestehen kann.“ (Filmdienst)

Thursday  09.01.2020

18:00 Uhr

CHIKAMATSU MONOGATARI

Die Legende vom Meister der Rollbilder. Japan 1954. R: Kenji Mizoguchi. D: Kazuo Hasegawa, Kyoko Kagawa, Eitaro Shindo. 102 Min. 35mm. OmeU
Filmreihe: Klassiker & Raritäten. Kenji Mizoguchi

Der Angestellte eines Schriftrollenbetriebs versucht, der Frau seines Meisters aus ihren finanziellen Schwierigkeiten zu helfen. Doch in der Folge werden die beiden des Ehebruchs verdächtigt, worauf die Todesstrafe steht. Sie beschließen zu fliehen und werden letztlich doch zu Liebenden. Mizoguchi zeigt in schonungsloser Ausweglosigkeit die Auflehnung eines Liebespaars gegen die Verhältnisse und sozialen Klassenunterschiede, mit einem besonderen Gespür für die Bewegung von Körpern im Raum.

Friday  10.01.2020

20:30 Uhr

AKASEN CHITAI

Die Straße der Schande. Japan 1956. R: Kenji Mizoguchi. D: Machiko Kyo, Ayako Wakao, Michiyo Kogure. 85 Min. 35mm. OmeU
Filmreihe: Klassiker & Raritäten. Kenji Mizoguchi

AKASEN CHITAI ist Mizoguchis letzte Arbeit – der Regisseur starb im Alter von nur 58 Jahren an Leukämie – und eines seiner zentralen Werke. Mit der für ihn üblichen formalen Präzision widmet sich Mizoguchi darin Formen der patriarchalen Ausbeutung von Frauen. Er erzählt mit zunehmender emotionaler Wucht die Geschichte von fünf Frauen in Tokio. Sie alle arbeiten, aus unterschiedlichen Gründen und mit verschiedenen Einstellungen zu Leben und Geld, in einem Bordell im Yoshiwara-Distrikt.

Sunday  12.01.2020

17:45 Uhr

SANSHO DAYU - EIN LEBEN OHNE FREIHEIT

Ein Leben ohne Freiheit. Japan 1954. R: Kenji Mizoguchi. D: Kinuyo Tanaka, Yoshiaki Hanayagi, Kyoko Kagawa. 123 Min. 35mm. OmeU
Filmreihe: Klassiker & Raritäten. Kenji Mizoguchi

SANSHO DAYU basiert auf einer alten japanischen Legende und spielt im feudalen Ja-pan des 11. Jahrhunderts: Die Kinder eines Statthalters geraten in die Hände eines Sklavenhändlers, während sich deren Mutter verzweifelt nach ihnen sehnt. Ein widerständiger, epischer und humanistischer Film: „Ein Meisterwerk von Mizoguchi, das Bilddichtung mit kraftvoller Darstellung vereint und von der Überzeugung beseelt ist, dass der Mensch nur durch Mitleid und Barmherzigkeit bestehen kann.“ (Filmdienst)

Tuesday  14.01.2020

18:00 Uhr

CHIKAMATSU MONOGATARI

Die Legende vom Meister der Rollbilder. Japan 1954. R: Kenji Mizoguchi. D: Kazuo Hasegawa, Kyoko Kagawa, Eitaro Shindo. 102 Min. 35mm. OmeU
Filmreihe: Klassiker & Raritäten. Kenji Mizoguchi

Der Angestellte eines Schriftrollenbetriebs versucht, der Frau seines Meisters aus ihren finanziellen Schwierigkeiten zu helfen. Doch in der Folge werden die beiden des Ehebruchs verdächtigt, worauf die Todesstrafe steht. Sie beschließen zu fliehen und werden letztlich doch zu Liebenden. Mizoguchi zeigt in schonungsloser Ausweglosigkeit die Auflehnung eines Liebespaars gegen die Verhältnisse und sozialen Klassenunterschiede, mit einem besonderen Gespür für die Bewegung von Körpern im Raum.

Wednesday  15.01.2020

18:00 Uhr

AKASEN CHITAI

Die Straße der Schande. Japan 1956. R: Kenji Mizoguchi. D: Machiko Kyo, Ayako Wakao, Michiyo Kogure. 85 Min. 35mm. OmeU
Filmreihe: Klassiker & Raritäten. Kenji Mizoguchi

AKASEN CHITAI ist Mizoguchis letzte Arbeit – der Regisseur starb im Alter von nur 58 Jahren an Leukämie – und eines seiner zentralen Werke. Mit der für ihn üblichen formalen Präzision widmet sich Mizoguchi darin Formen der patriarchalen Ausbeutung von Frauen. Er erzählt mit zunehmender emotionaler Wucht die Geschichte von fünf Frauen in Tokio. Sie alle arbeiten, aus unterschiedlichen Gründen und mit verschiedenen Einstellungen zu Leben und Geld, in einem Bordell im Yoshiwara-Distrikt.

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