Jonas Mekas 100!

Im Dezember erinnert das Kino des DFF an den 2019 verstorbenen Avantgarde-Filmemacher Jonas Mekas, der am 24. Dezember 100 Jahre alt geworden wäre.

Freitag  16.12.2022

18:00 Uhr

REMINISCENCES OF A JOURNEY TO LITHUANIA

Erinnerungen an eine Reise nach Litauen
USA 1971. R: Jonas Mekas. 81 Min. 16mm. engl. OF
Original version
Vorfilme: J. MEKAS
Litauen 1980. R: Robertas Verba. 9 Min. DCP. OmU
SAVOJO AŠ BEIEŠKANT (OUTTAKE)
Litauen 1977. R: Rimtautas Šilinis. 6 Min. DCP. OmU
Filmreihe: Specials/Jonas Mekas 100

Jonas Mekas nutzt die von ihm erprobte Form des Tagebuchfilms für eine Erkundung der eigenen Vergangenheit und des Lebens im Exil. 1971 kehrt er nach 25 Jahren mit seinem Bruder Adolfas nach Litauen in ihr Heimatdorf Semeniškiai zurück, wo sie von ihrer Familie und Dorfbewohner:innen empfangen werden. Die Aufnahmen werden begleitet von Szenen aus New York, Wien und Hamburg, wo die Brüder während des Zweiten Weltkriegs in einem Arbeitslager interniert waren. Zuvor sind zwei litauische Kurzfilme über den Besuch der Mekas-Brüder aus einer anderen Perspektive zu sehen. In Kooperation mit dem Litauischen Filmzentrum, Vilnius

Dienstag  27.12.2022

18:00 Uhr

JONAS IN THE DESERT


Deutschland 1994. R: Peter Sempel. 104 Min. 16mm/DCP. OF
Original version
Filmreihe: Specials/Jonas Mekas 100

JONAS IN THE DESERT ist der erste von mittlerweile vier Filmen, in denen der Filmemacher Peter Sempel mit Jonas Mekas eine der zentralen Figuren des New American Cinema porträtiert hat. Sempel entwirft ein Bild des Filmemachers und des künstlerischen Umfelds, in dem sich Mekas bewegt hat – er kannte zahlreiche Künstler:innen, etwa Andy Warhol, Yoko Ono und Martin Scorsese. „JONAS IN THE DESERT ist ein Film ganz im Stile und Geiste von Jonas Mekas: unordentlich, chaotisch, eigenes und fremdes Material collagierend, Bild und Ton häufig trennend, aber dann doch wieder mit einem Gespür (und der Fähigkeit), Szenen genau zu „bauen“ (…)“ (Wilhelm Roth, epd