Encounter RWF

Ein Filmbildungsprojekt zu Werk und Sammlung Rainer Werner Fassbinders

Fotografie Rainer Werner Fassbinders vor roten Archivboxen
Foto: Isabelle Bastian, Quelle: DFF

Zeitraum

2022-2024

Projektleitung

Alejandro Bachmann, Christine Kopf

Kontakt

Niels Deimel
Projektkoordinator
Tel: +49 69 961 220 312
deimel@dff.film

Mit seinen mehr als 40 Filmen, die der mit 37 Jahren 1982 jung gestorbene Rainer Werner Fassbinder in den 1960er, 1970er und frühen 1980er Jahren drehte, gilt er als einer der herausragenden Vertreter des Neuen Deutschen Films. Der umfangreiche Schriftgutnachlass des Regisseurs, der 2018 in die Obhut des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum überging, ist ein Schatz der jüngeren deutschen Filmgeschichte, den es aus vielerlei Perspektiven zu heben gilt. Die Mitwirkenden im DFF-Projekt „Encounter RWF / RWF entdecken“ widmen sich dieser Aufgabe im DFF Fassbinder Center, das im Archiv- und Studienzentrum des DFF angesiedelt ist.

Das Vermittlungsprojekt „Encounter RWF / RWF entdecken“ hat sich zum Ziel gesetzt herauszufinden, mit welchen Vermittlungsformaten die Filme Fassbinders einer jungen Generation heute nahegebracht werden können. Sechs Filmvermittlungsteams aus Filmvermittler:innen und Künstler:innen in fünf europäischen Städten (Frankfurt am Main, Berlin, Wien, Paris und Zürich) setzen sich zusammen mit Schüler:innen, Jugendgruppen und Studierenden mit Fassbinders Werk im Kontext relevanter gesellschaftlicher Fragen auseinander. Dafür werden unterschiedliche Filmvermittlungsformate entwickelt, die innovative, auch künstlerische Zugänge zur Sammlung und deren auratischen Objekten legen.

Die Auseinandersetzung in allen sechs Gruppen basiert dabei immer auf einer intensiven Beschäftigung mit den vielfältigen Sammlungsobjekten zu Fassbinders Wirken bei mehrtägigen Forschungsbesuchen im Archiv- und Studienzentrum des DFF in Frankfurt. Umfangreich in ihrer Recherche betreut werden sie dabei von den Fassbinder-Expert:innen des DFF, Senior Curator Hans-Peter Reichmann und Sammlungskuratorin Isabelle Bastian. Auf Basis der Archivbesuche entwickeln die Teams ihre individuellen Vermittlungsformate und Projekte. Eine Publikation, die im Februar 2024 erscheinen soll, wird schließlich alle Ergebnisse des Projekts bündeln und auf eine kreative Art und Weise anschaulich machen.

Vermittlungsprojekte und -teams

Berlin (1)

Dr. Brigitta Wagner ist deutsch-amerikanische Filmhistorikerin und Filmemacherin. Sie lebt und arbeitet in Berlin, wo sie an der MET Film School unterrichtet und Filmbildungsprojekte im Wolf Kino leitet. Nach einem Studium von Literatur und Film an Dartmouth College und einem DAAD-Stipendium in der Filmwissenschaft an der Freien Universität, promoviert sie im Fachbereich Germanistik und Film- und visuelle Wissenschaft an Harvard University. 2008-13 lehrt sie als Juniorprofessorin an Indiana University Filmwissenschaft mit Schwerpunkt deutsche Filmgeschichte. Sowohl in ihrer Forschung als auch in ihrer künstlerischen Arbeit interessiert sich Wagner für die Verbindung von Gegenwart und Vergangenheit sowie von Orten und medialer Erinnerung. Sie ist Herausgeberin des Sammelbands DEFA AFTER EAST GERMANY (2014) und Autorin des Buchs BERLIN REPLAYED: CINEMA AND URBAN NOSTALGIA IN THE POSTWALL ERA (2015). In ihrem Film ROSEHILL (2015) mischt sie dokumentarische und fiktive Elemente in einer Geschichte.

Dr. Brigitta Wagner
Dr. Brigitta Wagner

Berlin (2)

Dr. Martin Ganguly leitet seit 2004 das Schulprojekt der Berlinale und ist Universitätsdozent, Autor, Gutachter, Lehrer, Moderator, Berater, Prüfer (FSK) und Coach im filmpädagogischen, wertevermittelnden und künstlerischen Bereich im In- und Ausland für diverse Institutionen und Verlage. Für Matthias-Film sichtet er seit 2005 als Scout, Berater und Einkäufer Filme bei in- und ausländischen Filmfestivals und Pressevorführungen. Der promovierte Erziehungs- und Medienwissenschaftler hat zusätzlich zu seinem Lehramtsstudium auch ein Regie- und Schauspielstudium am Max-Reinhardt- Seminar in Wien abgeschlossen. Vier seiner multimedialen Unterrichtsbearbeitungen erhielten die renommierte europäische Comenius-Medaille. Er war von 2013-2020 Kurator/Vermittler für das deutschlandweite Projekt „Klassiker sehen-Filme verstehen“ der DFA (Deutsche Filmakademie) /Bundeszentrale für politische Bildung zur Vermittlung von Filmgeschichte und arbeitet außerdem als freier Mitarbeiter für das DFF und seit 2022 für die Wim-Wenders-Stiftung in Berlin/Düsseldorf sowie für mehrere interkulturelle Bildungsprojekte.

Dr. Martin Ganguly
Dr. Martin Ganguly

Frankfurt am Main

Barbara Dierksen arbeitet als Kulturmanagerin und Kuratorin und entwickelte Konzepte, Ausstellungen und Filmreihen u.a. für das DFF, die Siemens Stiftung, das Goethe Institut München, das Kulturamt Wiesbaden, die HFG Offenbach. Sie ist Film- und Literaturwissenschaftlerin und ausgebildete Mediatorin. Seit 2014 arbeitet sie im DFF in der Abteilung Filmbildung und -vermittlung und entwickelt und realisiert dort Projekte mit dem Schwerpunkt auf Filmbildung in der Migrationsgesellschaft und kultureller Teilhabe.

Barbara Dierksen
Barbara Dierksen

Uwe Dierksen studierte Posaune in Hannover, Hamburg und London, sowie Dirigieren am Mozarteum Salzburg. Seit 1983 ist er Posaunist im Ensemble Modern (Solistenensemble für zeitgenössische Musik). Im Auftrag von ZDF/ Arte und der Murnau Stiftung schreibt er Filmmusik insbesondere für Stummfilme, sowie Theatermusik und Musik für Industriefilme, darunter abendfüllende Produktionen wie „Welcome to American Vaudeville“ an der komischen Oper Berlin, „MA(I)NHATTA“ an der Oper in Frankfurt, Oper „MINA“ an der Oper Frankfurt, Premiere bei den UFA Filmnächten, sowie die jüngste Komposition: Musik zu „Menschen am Sonntag“ von Kurt Siodmak und Billie Wilder; arte Ausstrahlung im Mai 2022, arte mediathek. Im Bereich Musikvermittlung besuchte er mehrere Seminare bei den englischen Spezialisten Frazer Trainer und Paul Griffith. Seit zwölf Jahren arbeitet er intensiv an Frankfurter Schulen und Hochschulen im Bereich kultureller Bildung im Rahmen der Altana Kulturstiftung, der Polytechnischen Gesellschaft und des hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Uwe Dierksen
Uwe Dierksen

Paris

Nathalie Bourgeois arbeitet nach ihrem Studium der Literaturwissenschaft bei Filmaufnahmen sowie bei der Avant-scène cinéma und anschließend für die Cinémathèque française, in der sie eine pädagogische Abteilung aufbaute. Seit dem Start 1995 leitet sie ein internationales Film-Bildungs-Programm “Le Cinéma, cent ans de jeunesse” (Das Kino, 100 Jahre Jugend) in Zusammenarbeit mit Alain Bergala als künstlerischem Berater und zahlreichen Kulturpartnern. Sie ist außerdem an der pädagogischen Leitung des Projekts “Exploring CCAJ” für das DFF beteiligt. Nathalie hat an der Koordination und dem Verfassen von Büchern über das Kino mitgewirkt, insbesondere an der Sammlung Atelier Cinéma für Kinder und Jugendliche (Cinémathèque française und Actes sud Jr). Sie ist Referentin im Masterstudiengang Didaktik des Bildes an der Universität Sorbonne Nouvelle-Paris 3 und pädagogische Beraterin für das Bildungsprogramm des europäischen Kinos CinEd.

Nathalie Bourgeois
Nathalie Bourgeois

Michaël Dacheux wuchs in den 80er Jahren in Mont-de-Marsan in der Region Landes auf. Nach seinem Filmstudium und der Arbeit als Assistent bei verschiedenen Dreharbeiten drehte er 2008 seinen ersten mittellangen Film “Commune présence”, der für den FID Marseille ausgewählt wurde. Für seinen nächsten Film, ein mittellanger Spielfilm, produziert von Bathysphere Productions, kehrt er in seine Heimatstadt zurück, um das Vergehen der Zeit zu messen. Der Film wurde in Brive und auf dem Festival von Chéries-Chéris ausgezeichnet. Dann “L’Amour debout”, der erste Spielfilm, der ein Jahr lang an einem Wochenende pro Monat gedreht wurde, produziert von Perspective Films und unterstützt durch den Preis Film en cours des Festivals von Belfort. Der Film wurde bei den Filmfestspielen von Cannes im ACID vorgestellt, kam im Januar 2019 in die Kinos und wurde auf verschiedenen Festivals gezeigt (Gent, Porto, New York, Palermo…). Michaël Dacheux ist auch an mehreren Aktionen zur Filmerziehung beteiligt, insbesondere an “Cinema, cent ans de jeunesse”, und unterrichtet an den Universitäten Paris 7 und Paris 8.

Michaël Dacheux
Michaël Dacheux

Wien

Alejandro Bachmann ist Filmarbeiter mit Schwerpunkten im Vermitteln von und Schreiben über Film sowie in der Zusammenstellung von Filmprogrammen. 2010-2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, später Leiter des Bereichs “Vermittlung, Forschung und Publikationen” des Österreichischen Filmmuseums. Mentor der Berlinale Talents Short Film Station. Seit April 2021 Gastprofessor für Filmgeschichte und Medientheorie an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Alejandro Bachmann
Alejandro Bachmann

Alex Gerbaulet lebt in Berlin und abeitet als Filmemacherin, Produzentin und Filmvermittlerin. Ihre künstlerischen Arbeiten oszillieren zwischen dokumentarischem Stil und Essay, aktivistischen Impulsen und fiktionalisierter Reflexion. Sie untersuchen dabei u.a. die Darstellbarkeit von Realität und Erinnerung. Zu ihren aktuellen, zum Teil mehrfach ausgezeichneten Filmen gehören SCHICHT (2015), DIE SCHLÄFERIN (2018), sowie TIEFENSCHÄRFE (2017) und SONNE UNTER TAGE (2022), beide zusammen mit Mareike Bernien. Sie verfügt über langjährige Lehrerfahrung im In- und Ausland und ist immer wieder als Kuratorin für Filmfestivals wie dem Kasseler Dokfest, dem European Media Art Festival Osnabrück oder der Duisburger Filmwoche tätig. 2020-21 war sie Stipendiatin im Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung/gkfd. Seit 2014 ist sie Teil der Produktionsplattform pong film in Berlin und hat dort 2022 zusammen mit Caroline Kirberg die Geschäftsführung übernommen.

Alexandra Gerbaulet
Alexandra Gerbaulet

Stefan Huber hat ein Studium der deutschen Philologie in Wien und Barcelona absolviert. 2002 bis 2006 Gestaltung der Sendung „filmfilter“ auf Orange 94.0, dem freien Radio in Wien, seit 2001 regelmäßig Radioberichte von österreichischen Filmfestivals. Seit 2012 Vermittlungsveranstaltungen im Österreichischen Filmmuseum, seit 2013 ebendort als Filmvermittler angestellt, seit 2019 Leiter des Bereichs. Aktuelle Schwerpunkte: Interkulturelle Filmbildung; Filmvermittlung für Kinder von 3-6 Jahren. Daneben diverse Tätigkeiten in Jurys und als Moderator.

Stefan Huber
Stefan Huber

Zürich

Stefanie Schlüter lebt als Filmvermittlerin und -wissenschaftlerin in Zürich und Berlin. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Vermittlung von Experimental- und Künstler*innen-Filmen sowie das Kuratieren aus dem Archiv. Mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst, für das sie Vermittlungskonzepte entwickelt und realisiert hat, verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Seit 2016 gestaltet sie gemeinsam mit den Filmemacher*innen der Gruppe „Arsenal Filmatelier“ die Filmreihe „Großes Kino, Kleines Kino“. Im Rahmen des Projekts „Living Archive –Archivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart“  hat sie 2011-2013 ein partizipatives Vermittlungsprojekt im Archiv des Arsenal durchgeführt. 2007-2009 arbeitete sie im unabhängigen Forschungsprojekt „Kunst der Vermittlung – Aus den Archiven des Filmvermittelnden Films“ (www.kunst-der-vermittlung.de) mit. Aktuell ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich.

Stefanie Schlüter
Stefanie Schlüter

Projektreflexion

Während der zweijährigen Projektlaufzeit wird Dr. Manuel Zahn Encounter RWF aus forschend-reflexiver Perspektive begleiten und regelmäßige Austauschformate zwischen den Vermittlungsteams moderieren.

Dr. Manuel Zahn ist Professor für Ästhetische Bildung an der Universität zu Köln. Seine Arbeitsgebiete sind Erziehungs- und Bildungsphilosophie, Filmbildung, Kunstpädagogik und Ästhetische Bildung in digitalen und globalen Transformationsdynamiken, Postkoloniale Theorie und Ästhetische Bildung. Letzte Publikationen: Visuelle Assoziationen. Bildkonstellationen und Denkbewegungen in Kunst, Philosophie und Wissenschaft (2018, Mit-Hrsg.), Education in the Age of the Screen. Possibilities and Transformations in Technology (2019, Co-Ed.), Übertragungen. Zur Politik der Beziehungen (2021, Mit-Hrsg.) und Mikroformate. Interdisziplinäre Perspektiven auf aktuelle Phänomene in digitalen Medienkulturen (2021, Mit-Hrsg.). Weitere Informationen unter: kunst.uni-koeln.de/zahn/

Dr. Manuel Zahn
Dr. Manuel Zahn

Input-Geber:innen

Neben den Teams der einzelnen Vermittlungsprojekte besuchen auch weitere Wissenschaftler:innen und Künstler:innen die Sammlung im Archiv- und Studienzentrum des DFF. Im Zentrum steht dabei jeweils eine spezifische Forschungsfrage, die das Projekt um vielfältige Perspektiven ergänzen und die Vermittlungsarbeit bereichern soll.

Fassbinder und queere Perspektiven

Jan Künemund arbeitet als Filmautor und Kurator in Berlin. Neben dem Dokumentarfilm bildet das Queere Kino einen Schwerpunkt seiner Tätigkeiten, zunächst praktisch (Presse- und Textarbeit für die Edition Salzgeber 2006-15, Redakteur des Magazins „sissy“), danach auch theoretisch (Dissertationsprojekt und Lehre am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Uni Hildesheim 2015-21). Aus der Verbindung ergaben sich Tätigkeiten als Filmkritiker (Spiegel.de, Tagesspiegel, Freitag u.a.), Kurator (Berlinale Forum seit 2019, Duisburger Filmwoche 2019-21) und Drehbuchlektor und -autor („Lichtes Meer“, 2015). Zuletzt erschien in Co-Herausgeberschaft die sissy-Anthologie „Queer Cinema Now“ (2022), eine gleichnamige Filmreihe wird im Juli/August im Berliner Kino Arsenal stattfinden, außerdem ist er seit 2022 Mitglied der Kurzfilmauswahlkommission des Kasseler Dokumentar- und Videofestivals.

Jan Künemund
Jan Künemund

Fassbinder und die Sammlung aus Perspektive des Globalen Südens betrachten

Jyoti Mistry ist Professorin für Film an der Universität Göteborg und arbeitet zu Film als Forschungsform sowie zu Film als Form künstlerischer Praxis. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit analysiert sie die Funktion und Nutzung von Archiven als Beispiel für das Neudenken kolonialer Bilder durch entkolonialisierte Filmpraktiken. Sie ist leitende Forschungsbeauftragte für ein BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) Forschungsprojekt, das Bilderpraktiken untersucht. Für das EYE- Filmmuseum initiierte Mistry mit Student*innen das künstlerische Forschungsprojekt „Places to play. Practice, Research, Pedagogy“, in dem Filmmaterial aus Kolonialzeiten der Archive des Filmmuseums kritisch hinterfragt wurden. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden gezeigt auf Festivals in Toronto, Winterthur, Rotterdam und Durban und in Ausstellungen im Kunsthaus Zürich, im Museum der Moderne Salzburg und der Kunsthalle Wien. Sie war artist in residence bei der niederländischen Filmakademie in Amsterdam and beim California College of the Arts in San Francisco sowie Jury-Mitglied beim Internationalen Kurzfilmfestival der 68th Berlinale.

Prof. Jyoti Mistry
Prof. Jyoti Mistry

Expert:innen im Archiv- und Studienzentrum des DFF

Hans-Peter Reichmann, kuratorischer Leiter des DFF Fassbinder Center und ehemaliger Sammlungsleiter am DFF. Er studierte Germanistik, Filmwissenschaft und Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ideengeber, Projektleiter und Kurator zahlreicher Ausstellungen sowie verantwortlicher Redakteur dazugehöriger Publikationen. Er konzipierte und realisierte u.a. Ausstellungen zum bundesrepublikanischen Nachkriegsfilm, zur Filmarchitektur, zum Filmkostüm sowie zu Marlene Dietrich, Curd Jürgens, Maria Schell, Romy Schneider, Sir Ken Adam, Stanley Kubrick, Klaus Kinski und mehrere Ausstellungen zu Rainer Werner Fassbinder, zuletzt „Methode Rainer Werner Fassbinder. Eine Retrospektive“ 2021/22 in der Bundeskunsthalle Bonn.

Hans-Peter Reichmann
Hans-Peter Reichmann

Isabelle Bastian studierte Filmwissenschaft und Publizistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2011 ist sie Mitarbeiterin des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. Sie betreut dort die Sammlungen und co-kuratierte Ausstellungen, u.a. zu Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff, Charlie Chaplin, Curd Jürgens und Barbara Baum. Für die ausstellungsbegleitenden Publikationen „Maximilian Schell“ (2019) und „Methode Rainer Werner Fassbinder. Eine Retrospektive“ (2021) wirkte sie als Lektorin, Autorin und Herausgeberin, zudem für Publikationen zum Kino der Moderne und zum Hollywood-Kino.

Isabelle Bastian
Isabelle Bastian

In Kooperation mit dem Wolf Kino, Berlin, und dem Österreichischen Filmmuseum, Wien.

Der Schriftgutnachlass Fassbinders wurde 2018 mit Unterstützung der Hessischen Kulturstiftung, der Kulturstiftung der Länder und der Stadt Frankfurt angekauft.

Gefördert durch die Art Mentor Foundation Lucerne, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und die Rainer Werner Fassbinder Foundation.

Logo des Kulturfonds Frankfurt RheinMain
Logo Rainer Werner Fassbinder Foundation