Leitbild des DFF

Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum ist eine führende internationale Filmerbe-Institution. Wir sind Vorreiter darin, das Filmerbe zu bewahren und Filmkultur mit einer weltweiten Öffentlichkeit zu teilen. Dafür vereinen wir auf einzigartige Weise Museum, Kino, Archive und Sammlungen, Festivals, digitale Plattformen, Forschung und Digitalisierungsprojekte sowie zahlreiche Bildungsangebote. Von der kulturell vielfältigen und dynamischen Metropole Frankfurt am Main aus arbeiten wir aktiv an der Gestaltung einer offenen Gesellschaft mit. Wir unterhalten Beziehungen zu Institutionen und Initiativen aus Film und Wissenschaft weltweit. Dabei verbinden wir die materielle und historische Bedeutung von Film mit der digitalen Zukunft.

Es ist uns Anliegen und Aufgabe, gemeinsam mit unserem Publikum Filmkultur lebendig zu halten. Wir, ein Team von mehr als 200 Mitarbeiter/innen, widmen uns dieser Mission mit Fachkenntnis und Leidenschaft. Für uns ist alles Film und Film alles.

Rechtsform, Mitglieder und Förderer

Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, der Landeshauptstadt Wiesbaden, von den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten sowie der Beta Film GmbH institutionell gefördert wird. Vorsitzende des Verwaltungsrates, die gemeinsam mit dem Vorstand die Rahmenbedingungen für die Arbeit des Instituts festlegt, ist Dr. Ina Hartwig. Der jeweils auf drei Jahre gewählte Vorstand, der aus der Direktorin Ellen Harrington und dem Frankfurter Rechtsanwalt Dr. Dr. h.c. Nikolaus Hensel besteht, leitet den Verein. Unter dem Vorsitz von Dr. Hensel unterstützt der Patrons Circle, dem Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft angehören, die vielfältigen Aufgaben unseres Hauses.

Die Mitglieder des Verwaltungsrats (alphabetisch):
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien; Beta Film GmbH; Degeto-Film GmbH; Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst; Landeshauptstadt Wiesbaden; Rainer Werner Fassbinder Foundation, Gemeinnützige Nachlaßstiftung GmbH; Stadt Frankfurt am Main; Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO); Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF).

Hilmar Hoffmann

„Das Kino des Deutschen Filmmuseums hat in den 40 Jahren seiner Geschichte der schleichenden Kommerzialisierung mutig widerstanden, es zeigt weiter ›schwierige‹ Filme, aber auch Filme, die dem Individuum ›Augenfutter‹ geben, seine Nerven anregen, seinen Geist stimulieren und ihm Erlebnisräume öffnen; Filme, die Überzeugungsarbeit leisten.“
Hilmar Hoffmann

Als Filmhistoriker, Theoretiker (»Kultur für alle«) und Kulturpolitiker, der als Kulturdezernent von 1970 bis 1990 in Frankfurt auch international beachtete Maßstäbe setzte, hatte Hilmar Hoffmann lange vor allen anderen den öffentlichen Bildungsauftrag in einer Mediengesellschaft erkannt. Das „Haus für den Film“ am Frankfurter Schaumainkai verdankt Hilmar Hoffmann nichts Geringeres als seine Existenz. Eine seiner ersten politischen Entscheidungen als neuer Kulturdezernent am Main war die Gründung des Kommunalen Kinos, das im Jahre 1971 eröffnet wurde. Sein Programm, im Kino über das Kino aufzuklären, hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

Als langjähriger Verwaltungsratsvorsitzender des Deutschen Filminstituts förderte Hilmar Hoffmann maßgeblich die 2006 erfolgte Integration des vormals städtischen Filmmuseums in das Filminstitut. Das gesamte Team des DFF blickt dankbar auf viele Jahre der fruchtbaren und impulsreichen Zusammenarbeit zurück.

Ellen Harrington mit Hilmar Hoffmann im Januar 2018. Foto: Rafael Herlich
Ellen Harrington mit Hilmar Hoffmann im Januar 2018. Foto: Rafael Herlich
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Degeto-Film GmbH
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Beta Film GmbH
Stadt Frankfurt am Main Dezernat
Stadt Wiesbaden
Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO)
Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)
360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft

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