Close-up: Mario Adorf

Einer der bedeutendsten deutschen Filmschauspieler kommt ins DFF: Ein halbes Jahr vor seinem 90. Geburtstag wünschte sich Mario Adorf, jene Kinowerke im Kino des DFF zeigen zu dürfen, die ihm aus seinem eigenen OEuvre am meisten bedeuten. Bereits im Januar hatte eine kleine Ausstellung im Foyer des DFF eröffnet, die noch bis 26. April anhand von Fotos und anderen Exponaten die besondere Mimik und Wandlungsfähigkeit Adorfs präsentiert. Am Sonntag, den 29. März, spricht Urs Spörri (DFF) mit Adorf über seine Karriere und sein Leben.

Filmstill Es hätte schlimmer kommen können

Sonntag  01.03.2020

18:00 Uhr

NACHTS, WENN DER TEUFEL KAM

BRD 1957. R: Robert Siodmak. D: Mario Adorf, Claus Holm, Hannes Messemer. 104 Min. 35mm
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Im Berlin des Zweiten Weltkriegs treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Kommissar Kersten kommt dem geistig zurückgebliebenen Bruno Lüdke auf die Spur, doch von höchster Stelle wird Stillschweigen angeordnet. Ist Lüdke wirklich schuldig? Für Mario Adorf war die Rolle des Lüdke der Durchbruch.

Dienstag  03.03.2020

20:30 Uhr

DAS TOTENSCHIFF

BRD/Mexiko 1959. R: Georg Tressler. D: Horst Buchholz, Mario Adorf, Elke Sommer. 98 Min. 35mm
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Der amerikanische Seemann Philip Gale ist vom Pech verfolgt: Erst verpasst er sein Schiff, dann werden ihm Geld und Ausweis gestohlen. Als fortan Namenloser ohne Identität wird er zum Menschen ohne Rechte. Der einzige Ausweg ist die Flucht nach Frankreich, und so heuert er in Marseille mit dem Heizer Lawski auf einem dubiosen Schiff an.

Donnerstag  05.03.2020

18:00 Uhr

DEADLOCK

BRD 1970. R: Roland Klick. D: Mario Adorf, Marquard Bohm, Mascha Rabben. 94 Min. 35mm. dt. OF
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Zwei Banditen flüchten nach einem Bankraub in die Geisterstadt Deadlock in der mexikanischen Sierra, wo sich ein erbarmungsloser Kampf um die Beute entwickelt. DEADLOCK verbindet Motive des Western und des Gangsterfilms in psychedelischem Stil, unterstützt von der Musik der deutschen Avantgarde-Rockband Can.

Freitag  06.03.2020

20:30 Uhr

LA MALA ORDINA

Der Mafiaboss – Sie töten wie Schakale. Italien/BRD 1972. R: Fernando Di Leo. D: Mario Adorf, Henry Silva, Adolfo Celi. 95 Min. 35mm. OmeU
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Auf dem Weg von Italien nach New York verschwindet Rauschgift. Kleinganove und Zuhälter Luca Canali wird zum Sündenbock, auf den eine gnadenlose Jagd eröffnet wird. Als seine Frau und Tochter ermordet werden, sinnt Luca auf Rache. Einer der großen internationalen Erfolge von Mario Adorf, der in diesem rasanten Action-Thriller mit unglaublichem Körpereinsatz agiert.

Sonntag  08.03.2020

17:00 Uhr

ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN - MARIO ADORF

Deutschland 2019. R: Dominik Wessely. Dokumentarfilm. 96 Min. DCP

Die Dokumentation ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN – MARIO ADORF (DE 2019) begleitet den gefeierten Schauspieler an bedeutende Orte auf dessen Lebensweg, von der Kindheit bis zu den großen Bühnen- und Leinwanderfolgen. Zwischen den beiden Filmvorführungen spricht Urs Spörri (DFF) im Foyer des DFF mit Mario Adorf über dessen Leben und Werk.

20:30 Uhr

ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN - MARIO ADORF

Deutschland 2019. R: Dominik Wessely. Dokumentarfilm. 96 Min. DCP

Die Dokumentation ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN – MARIO ADORF (DE 2019) begleitet den gefeierten Schauspieler an bedeutende Orte auf dessen Lebensweg, von der Kindheit bis zu den großen Bühnen- und Leinwanderfolgen. Zwischen den beiden Filmvorführungen spricht Urs Spörri (DFF) im Foyer des DFF mit Mario Adorf über dessen Leben und Werk.

Donnerstag  12.03.2020

18:00 Uhr

DAS TOTENSCHIFF

BRD/Mexiko 1959. R: Georg Tressler. D: Horst Buchholz, Mario Adorf, Elke Sommer. 98 Min. 35mm
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Der amerikanische Seemann Philip Gale ist vom Pech verfolgt: Erst verpasst er sein Schiff, dann werden ihm Geld und Ausweis gestohlen. Als fortan Namenloser ohne Identität wird er zum Menschen ohne Rechte. Der einzige Ausweg ist die Flucht nach Frankreich, und so heuert er in Marseille mit dem Heizer Lawski auf einem dubiosen Schiff an.

Freitag  13.03.2020

20:30 Uhr

NACHTS, WENN DER TEUFEL KAM

BRD 1957. R: Robert Siodmak. D: Mario Adorf, Claus Holm, Hannes Messemer. 104 Min. 35mm
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Im Berlin des Zweiten Weltkriegs treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Kommissar Kersten kommt dem geistig zurückgebliebenen Bruno Lüdke auf die Spur, doch von höchster Stelle wird Stillschweigen angeordnet. Ist Lüdke wirklich schuldig? Für Mario Adorf war die Rolle des Lüdke der Durchbruch.

Sonntag  15.03.2020

18:00 Uhr

DEADLOCK

BRD 1970. R: Roland Klick. D: Mario Adorf, Marquard Bohm, Mascha Rabben. 94 Min. 35mm. dt. OF
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Zwei Banditen flüchten nach einem Bankraub in die Geisterstadt Deadlock in der mexikanischen Sierra, wo sich ein erbarmungsloser Kampf um die Beute entwickelt. DEADLOCK verbindet Motive des Western und des Gangsterfilms in psychedelischem Stil, unterstützt von der Musik der deutschen Avantgarde-Rockband Can.

Dienstag  17.03.2020

20:30 Uhr

IL DELITTO MATTEOTTI

Die Ermordung Matteottis. Italien 1973. R: Florestano Vancini D: Franco Nero, Mario Adorf, Damiano Damiani, Vittorio De Sica 120 Min. 35mm. OmU
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Am 10. Juni 1924 wird der sozialistische Abgeordnete Giacomo Matteotti unweit von Rom auf offener Straße erschossen. Nur zehn Tage zuvor hatte er seine Stimme gegen Diktator Benito Mussolini erhoben und öffentlich angeprangert, dass der Wahlsieg des faschistischen „Duce“ nur durch Gewalt, Terror und Ergebnisfälschung zustande gekommen sei. IL DELITTO MATTEOTTI gilt bis heute als starbesetztes Lehrstück darüber, wie rechtsradikaler Terror in Italien entstehen konnte und noch bis in die 1970er Jahre weit verbreitet war.

Donnerstag  19.03.2020

18:00 Uhr

DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM

BRD 1975. R: Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta. D: Angela Winkler, Mario Adorf, Jürgen Prochnow 106 Min. 35mm
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Als sich die junge attraktive Haushälterin Katharina Blum in einen mutmaßlichen Terroristen verliebt, wird sie selbst zur Zielscheibe von Staatsanwaltschaft und Medien. Der ermittelnde Kommissar Beizmenne nimmt sie in die Mangel, sie verliert ihre Arbeit, wird von Nachbarn angefeindet, und der zynische Reporter eines großen deutschen Boulevardblattes zieht ihr gesamtes Leben in den Schmutz. In ihrer Verzweiflung greift die junge Frau zur Waffe. Der Film fängt die bedrückende Atmosphäre in der BRD zur Zeit der RAF ein.

Freitag  20.03.2020

20:15 Uhr

BOMBER UND PAGANINI

BRD/Österreich 1976. R: Nikos Perakis D: Mario Adorf, Tilo Prückner, Barbara Valentin. 114 Min. DCP (Formatänderung)
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Bomber und Paganini sind zwei Ganoven mit Künstlerpech: Als sie einen Banktresor sprengen wollen, wird der eine blind, der andere lahm. Entsprechend symbiotisch gestaltet sich anschließend ihre Beziehung, zumal ihre Gangsterbande sie nach der missglückten Aktion ausgeschlossen hat. Zu zweit halten sie sich trotz gegenseitiger Abneigung jedoch erstaunlich geschickt mit Kleingaunereien über Wasser, bis sie – allem Slapstick zum Trotz – zum großen Rachefeldzug gegen die Welt ausholen.

Sonntag  22.03.2020

17:30 Uhr

DIE BLECHTROMMEL

BRD/Frankreich 1979. R: Volker Schlöndorff. D: David Bennent, Mario Adorf, Angela Winkler. 145 Min. 35mm
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Mario Adorf spielt Alfred Matzerath. Danzig, 1924. Sein Sohn Oskar bekommt zum dritten Geburtstag eine Blechtrommel geschenkt und beschließt fortan, sein Wachstum einzustellen. Mit seiner Fähigkeit, Glas zu zersingen, artikuliert er zudem seinen Protest gegen die verlogene, intrigante Welt der Erwachsenen. Schlöndorffs Verfilmung des Günter-Grass-Romans erhielt 1980 den Oscar® als Bester fremdsprachiger Film und 1979 bereits die Goldene Palme in Cannes (ex aequo mit Coppolas APOCALYPSE NOW).

Donnerstag  26.03.2020

18:00 Uhr

BOMBER UND PAGANINI

BRD/Österreich 1976. R: Nikos Perakis D: Mario Adorf, Tilo Prückner, Barbara Valentin. 114 Min. DCP (Formatänderung)
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Bomber und Paganini sind zwei Ganoven mit Künstlerpech: Als sie einen Banktresor sprengen wollen, wird der eine blind, der andere lahm. Entsprechend symbiotisch gestaltet sich anschließend ihre Beziehung, zumal ihre Gangsterbande sie nach der missglückten Aktion ausgeschlossen hat. Zu zweit halten sie sich trotz gegenseitiger Abneigung jedoch erstaunlich geschickt mit Kleingaunereien über Wasser, bis sie – allem Slapstick zum Trotz – zum großen Rachefeldzug gegen die Welt ausholen.

Freitag  27.03.2020

20:15 Uhr

LOLA

BRD 1981. R: Rainer Werner Fassbinder. D: Barbara Sukowa, Mario Adorf, Armin Mueller-Stahl. 115 Min. 35mm
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Auch Rainer Werner Fassbinder setzte auf Mario Adorf, der für ihn im Film LOLA den Coburger Baulöwen Schuckert mimte. Dieser profitiert 1957 von Korruption und Vetternwirtschaft. Als der neue Baudezernent von Bohm in die nordbayerische Kleinstadt versetzt wird, wittert Schuckert Gefahr. Treffpunkt der Honoratioren der Stadt ist die „Villa Fink“, ein florierendes Bordell, an dem auch der moralisch integre von Bohm nicht vorbeikommt. Als sich von Bohm in Marie-Luise verliebt, die als Lola der Star des Bordells ist, nimmt das Drama seinen Lauf.

Samstag  28.03.2020

20:30 Uhr

DER LETZTE MENTSCH

Deutschland/Schweiz/Frankreich 2014. R: Pierre-Henry Salfati. D: Mario Adorf, Katharina Derr, Hannelore Elsner. 97 Min. DCP
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Als Marcus im hohen Alter einen jüdischen Friedhof besucht, keimt in ihm der Wunsch auf, genau dort beerdigt zu werden. Dazu muss er allerdings beweisen, dass er Jude ist, was sich als schwierige Aufgabe herausstellt: Hatte er doch nach der Befreiung aus dem KZ seine Identität geändert und den jüdischen Namen abgelegt. Die junge Deutschtürkin Gül ist berührt von Marcus‘ Wunsch und bietet an, ihn in seinen ungarischen Heimatort Vác zu fahren, um nach Beweisen für seine jüdische Vergangenheit zu suchen.

Sonntag  29.03.2020

18:00 Uhr

DER LETZTE MENTSCH

Deutschland/Schweiz/Frankreich 2014. R: Pierre-Henry Salfati. D: Mario Adorf, Katharina Derr, Hannelore Elsner. 97 Min. DCP
Filmreihe: Close-up. Mario Adorf

Als Marcus im hohen Alter einen jüdischen Friedhof besucht, keimt in ihm der Wunsch auf, genau dort beerdigt zu werden. Dazu muss er allerdings beweisen, dass er Jude ist, was sich als schwierige Aufgabe herausstellt: Hatte er doch nach der Befreiung aus dem KZ seine Identität geändert und den jüdischen Namen abgelegt. Die junge Deutschtürkin Gül ist berührt von Marcus‘ Wunsch und bietet an, ihn in seinen ungarischen Heimatort Vác zu fahren, um nach Beweisen für seine jüdische Vergangenheit zu suchen.

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