Specials

Einzelveranstaltungen im Kino des DFF

Im Kino des DFF sind regelmäßig Filmschaffende aus aller Welt zu Filmgesprächen zu Gast – persönlich oder live zugeschaltet. Viele Filme werden von Vorträgen oder Einführungen begleitet, von Expert:innen verschiedener Fachrichtungen kommentiert und diskutiert.

Bild Oscar-Nacht

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

Sonntag  19.09.2021

17:00 Uhr

INSELN VON DUNKELHEIT, INSELN VON LICHT – DER DICHTER PAULUS BÖHMER

Deutschland 2019. R: Gunter Deller in Zusammenarbeit mit Alfred 23 Harth. Dokumentarfilm. 102 Min. DCP
Filmreihe: Specials

In seinen rauschhaft-ausschweifenden und assoziationsreichen Langgedichten unternahm der Dichter Paulus Böhmer (1936–2018) den fortwährenden Versuch, die Welt und den Grund unserer Existenz zu erfassen. Der experimentelle Dokumentarfilm ist eine Annäherung an Leben und Werk dieser literarischen Ausnahmefigur – durch Leseauftritte des Autors selbst, die Worte seiner Frau, der Hebräisch-Übersetzerin Lydia Böhmer, durch Sound und Footage des Musikers Alfred 23 Harth und die Bildsequenzen des Videokünstlers Gunter Deller.

Mittwoch  22.09.2021

20:00 Uhr

FAUST SONNENGESANG IV

Deutschland 2020. R: Werner Fritsch. 180 Min. Bluray
Filmreihe: Specials

"Im Mittelpunkt des vierten Teils des Filmgedichts steht Asien. Aus Atem kam im alten China die Schöpfung. Atem erfüllt Faust im Paradies Garten. Er versteht, wie sein Atem in den Wind übergeht, der die Bäume bewegt. Im Garten kommt er zur Ruhe: in der Meditation... Die Reise beginnt in Georgien: der an den Kaukasus geschmiedete Prometheus, der ans Kreuz geschlagene Christus sind als Insignien von Unfreiheit und Tod zugegen. Mephista erscheint Faust als Mutter Erde, ans Kreuz geschlagen durch Dogmen, Gewalt und Krieg. Ans Kreuz geschlagen durch uns. [...]" (Werner Fritsch)

Donnerstag  23.09.2021

20:15 Uhr

MEIN VIETNAM

Deutschland 2021. R: Tim Ellrich, Thi-Hien Mai. Dokumentarfilm. 70 Min. DCP. OmU
Filmreihe: Specials

Das vietnamesische Ehepaar Bay und Tam lebt seit 30 Jahren in Deutschland. Abseits der deutschen Gesellschaft arbeiten sie in leeren Büroräumen als Putzkräfte. Mithilfe von Skype und Online-Chatrooms haben sie ihre eigene virtuelle Version von Vietnam in ihrer Münchner Wohnung erschaffen. Deren Grenzen zeigen sich, als ihr Haus in Vietnam durch einen Sturm zerstört wird und ein Familienmitglied in der ehemaligen Heimat stirbt. Mehr und mehr sehen sich die beiden mit der Frage konfrontiert, ob sie in Deutschland jemals wirklich angekommen sind. Ist Heimat ein Ort oder vielmehr ein Gemütszustand? MEIN VIETNAM erzählt von der Schwierigkeit, an zwei Orten gleichzeitig zu leben und von den Auswirkungen dieser Dualität auf Ehe, Familie und das Gefühl von Zugehörigkeit.

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