Lecture & Film: Die Erfinderin der Formen.

Das Kino von Chantal Akerman

Bis Juli 2019 widmet sich die Lecture & Film-Reihe dem Œuvre der belgischen Regisseurin, Installationskünstlerin und Schriftstellerin Chantal Akerman. Akermans Ästhetik der Alltagserfahrung, das Überschreiten von Genregrenzen und ihr Sinn für Dauer und Zeiterfahrung machen sie zu einer Neuerfinderin der Formen des Kinos.

Das vollständige Programm unter chantal-akerman.de

Mitschnitte der Vorträge: youtube.com/deutschesfilmmuseum

Eine Veranstaltungsreihe des Kinos des DFF und des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“

       

Lecture&Film

Mittwoch  22.05.2019

18:00 Uhr

LETTERS HOME

Frankreich 1986. R: Chantal Akerman. D: Delphine Seyrig, Coralie Seyrig. 104 Min. Digital. OmeU

Zehn Jahre nach NEWS FROM HOME beschäftigt sich Akerman erneut mit der Korrespondenz zwischen Mutter und Tochter. Dieses Mal handelt es sich um die Briefe der Dichterin Sylvia Plath – die sich im Alter von 30 Jahren das Leben nahm – und ihrer Mutter. Die Inszenierung mit Delphine Seyrig und ihrer Nichte Coralie ist ursprünglich für das Theater entstanden, bevor Akerman sie 1986 auf Video aufgenommen hat.

Donnerstag  23.05.2019

20:15 Uhr

NEWS FROM HOME

Belgien/Frankreich/BRD 1976. R: Chantal Akerman. 89 Min. 16mm. Engl. OF. Lecture: Alisa Lebow

Der Film wird mitunter als Liebeserklärung an Akermans Mutter beschrieben, kann aber auch als Darstellung einer Distanzerfahrung verstanden werden. Während in der Tonspur die damals 27-jährige Akerman Briefe ihrer Mutter laut vorliest, sehen wir Szenen aus einer gänzlich anderen Welt. Der Film ist zugleich ein Dokument einer sehr eigenen Anschauung von New York und einer Beziehung zwischen einer Mutter und einer Tochter, die höchst unterschiedliche Leben führen. Die Distanz ist eine physische und psychische, die in den Zwischenräumen zwischen Ton und Bild lesbar wird. Alisa Lebow ist Filmwissenschaftlerin und Filmemacherin und lehrt an der University of Sussex (England). Sie ist Spezialistin für Dokumentarfilm und befasst sich besonders mit den dokumentarischen Arbeiten von Chantal Akerman.

Samstag  25.05.2019

18:00 Uhr

NEWS FROM HOME

Belgien/Frankreich/BRD 1976. R: Chantal Akerman. 89 Min. DCP. Franz. OF

Der Film wird mitunter als Liebeserklärung an Akermans Mutter beschrieben, kann aber auch als Darstellung einer Distanzerfahrung verstanden werden. Während in der Tonspur die damals 27-jährige Akerman Briefe ihrer Mutter laut vorliest, sehen wir Szenen aus einer gänzlich anderen Welt. Der Film ist zugleich ein Dokument einer sehr eigenen Anschauung von New York und einer Beziehung zwischen einer Mutter und einer Tochter, die höchst unterschiedliche Leben führen. Die Distanz ist eine physische und psychische, die in den Zwischenräumen zwischen Ton und Bild lesbar wird.

Donnerstag  06.06.2019

20:15 Uhr

LÀ-BAS

Belgien 2006. R: Chantal Akerman. 78 Min. Digital. OmeU
Lecture: Laliv Melamed (Goethe Universität, Frankfurt)
Filmreihe: Lecture & Film: Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman

Hier/Da: Chantal Akermans LÀ-BAS Vortrag von Laliv Melamed in englischer Sprache Filmvorführung im Anschluss: Akerman filmt aus ihrer Tel Aviver Wohnung die Straße „dort unten“. Die Kamera fängt nicht nur die befremdliche Gegenwart vor dem Fenster ein, sondern öffnet einen inneren, imaginären Raum. Die Spannung zwischen „Innen und Außen“ reflektiert auch die konfliktreiche Realität Israels. Laliv Melamed ist Postdoc am Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films” der Goethe-Universität und u.a. Kuratorin bei DOCAVIV.

Donnerstag  13.06.2019

18:00 Uhr

JEANNE DIELMAN, 23 QUAI DU COMMERCE, 1080 BRUXELLES

Belgien/Frankreich 1975. R: Chantal Akerman. D: Delphine Seyrig, Jan Decorte, Henri Stork. 202 Min. DCP. OmeU
Lecture: Eva Kuhn (Leuphana Universität Lüneburg)
Filmreihe: Lecture & Film: Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman

Das frühe Meisterwerk von Chantal Akerman zeigt drei Tage im Leben einer jungen Witwe (Delphine Seyrig) und ihrem 16-jährigen Sohn. Der Vortrag von Eva Kuhn am 13.6. untersucht seine Bedeutung in Kunst- und Filmtheorie und speziell für eine postfeministische Repräsentationskritik: Nicht mehr das Filmobjekt „Frau“, sondern Verfahren der Subjektivierung stehen im Zentrum.

Samstag  15.06.2019

16:30 Uhr

JEANNE DIELMAN, 23 QUAI DU COMMERCE, 1080 BRUXELLES

Belgien/Frankreich 1975. R: Chantal Akerman. D: Delphine Seyrig, Jan Decorte, Henri Stork. 202 Min. DCP. OmeU

Das frühe Meisterwerk von Chantal Akerman zeigt drei Tage im Leben einer jungen Witwe (Delphine Seyrig) und ihrem 16-jährigen Sohn.

Donnerstag  27.06.2019

20:15 Uhr

DE L’AUTRE CÔTÉ

Belgien/Frankreich 2002. R: Chantal Akerman. 103 min. 35mm. OmeU
Lecture: Martin Seel (Goethe Universität, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
Filmreihe: Lecture & Film: Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman

Die Andere Seite des Kinos: Akermans DE L’AUTRE CÔTÉ Vortrag von Martin Seel in deutscher Sprache Filmvorführung im Anschluss: Berichte von Menschen an der US-mexikanischen Grenze wechseln mit Anschauungen der Wüste, die sich in gleichgültiger Schönheit über beide Seiten erstreckt. Der Film verzichtet auf den Dokumentar-Gestus des Bescheidwissens und auf eine deutende Geschichte. Martin Seel ist Professor für Philosophie an der Goethe-Universität und Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“.

Donnerstag  11.07.2019

20:15 Uhr

NO HOME MOVIE

Belgien/Frankreich 2015 R: Chantal Akerman. 115 Min. DCP OmeU Lecture: Dieter Roelstraete
Filmreihe: Lecture & Film

Akerman filmt ihre Mutter: beim Essen, im Schlaf, via Skype. Erst später entschied sie, aus diesem Material einen Film zu machen. Roelstraete stellt in seinem Vortrag ausgehend von NO HOME MOVIE, Akermans letztem Film, die Frage nach Zugehörigkeit und Heimatlosigkeit im Werk der Regisseurin.

Samstag  20.07.2019

18:00 Uhr

CHANTAL AKERMAN, DE CÁ

Chantal Akerman, From Here. Brasilien 2010. R: Gustavo Beck, Leonardo Luiz Ferreira. Dokumentarfilm. 62 Min. Digital. Engl. OF
Vorfilm: SAUTE MA VILLE (Belgien 1968. R: Chantal Akerman. 13 Min.)
Filmreihe: Lecture & Film

Für eine Retrospektive ihrer Filme ist Akerman nach Brasilien gereist, wo sie einem jungen Filmemacher ein Interview gab. Dieses wurde aus dem Korridor gefilmt, der Befrager ist nie zu sehen. Die Bildsprache ahmt teilweise den „Stil“ Akermans nach. Aber die belgische Regisseurin bleibt – wie immer – unentschlüsselbar. Vor dem Film wird Akermans erster Kurzfilm gezeigt, in dem sie eine unberechenbare Frau in alltäglichen Situationen spielt.

Donnerstag  31.10.2019

20:15 Uhr

HAI CHANG CHUAN QI

I Wish I Knew. VR China 2010. R: Jia Zhangke. D: Tao Zhao. 138 Min. 35mm. OmeU
Mit Vortrag am 31.10.
Filmreihe: Lecture & Film: Jia Zhangke

Die Hafenstadt Shanghai wurde nach dem Ende des ersten Opium-Kriegs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Einfallstor für westliche Händler und Kolonisten in das bis dahin unzugängliche Kaiserreich. Shanghai avancierte zur Drehscheibe des Welthandels, aber auch zum kulturellen Zentrum des neuen China, samt einer blühenden Filmindustrie. Gedreht als Auftragsfilm für die Weltausstellung 2010 zeigt I WISH I KNEW die jüngste Transformation der Stadt und zeichnet zugleich ihr filmisches Gedächtnis nach.

Samstag  02.11.2019

17:30 Uhr

HAI CHANG CHUAN QI

I Wish I Knew. VR China 2010. R: Jia Zhangke. D: Tao Zhao. 138 Min. 35mm. OmeU
Mit Vortrag am 31.10.
Filmreihe: Lecture & Film: Jia Zhangke

Die Hafenstadt Shanghai wurde nach dem Ende des ersten Opium-Kriegs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Einfallstor für westliche Händler und Kolonisten in das bis dahin unzugängliche Kaiserreich. Shanghai avancierte zur Drehscheibe des Welthandels, aber auch zum kulturellen Zentrum des neuen China, samt einer blühenden Filmindustrie. Gedreht als Auftragsfilm für die Weltausstellung 2010 zeigt I WISH I KNEW die jüngste Transformation der Stadt und zeichnet zugleich ihr filmisches Gedächtnis nach.

Donnerstag  07.11.2019

20:15 Uhr

XIAOSHAN GOING HOME

VR China 1995. R: Jia Zhangke. D: Wang Hongwei. 59 Min. Digital. OmeU
Vortrag am 7.11.: Daniel Fairfax, "Die Anfänge eines Auteurs"
Filmreihe: Lecture & Film: Jia Zhangke. Kino der Transformation

Gedreht während seines Studiums an der Filmakademie Peking, auf Video mit geringer Auflösung und fast ohne Budget, ist XIAOSHAN GOING HOME Jias erster längerer Film. Viele der Themen, die für seine späteren Filme prägend werden, sind hier schon zu finden. Besonders die dramatischen Klassenunterschiede und Spannungen zwischen ländlichen und urbanen Gebieten im sich rasch modernisierenden China der 1990er Jahre sind hier dargestellt.

Samstag  16.11.2019

18:00 Uhr

XIAOSHAN GOING HOME

VR China 1995. R: Jia Zhangke. D: Wang Hongwei. 59 Min. Digital. OmeU
Vortrag am 7.11.: Daniel Fairfax, "Die Anfänge eines Auteurs"
Filmreihe: Lecture & Film: Jia Zhangke. Kino der Transformation

Gedreht während seines Studiums an der Filmakademie Peking, auf Video mit geringer Auflösung und fast ohne Budget, ist XIAOSHAN GOING HOME Jias erster längerer Film. Viele der Themen, die für seine späteren Filme prägend werden, sind hier schon zu finden. Besonders die dramatischen Klassenunterschiede und Spannungen zwischen ländlichen und urbanen Gebieten im sich rasch modernisierenden China der 1990er Jahre sind hier dargestellt.

Mittwoch  27.11.2019

18:00 Uhr

THE WORLD

VR China 2004. R: Jia Zhangke. D: Zhao Tao, Chen Taisheng, Wang Hongwei. 140 Min. Digital. OmeU
Vortrag am 28.11.:Dudley Andrew, "Aufwachsen in THE WORLD"
Filmreihe: Lecture & Film: Jia Zhangke. Kino der Transformation

„The World“ ist ein Freizeitpark am Rande von Peking. Er präsentiert die Welt in Form von Touristenattraktionen und Show-Einlagen. Als Besucher – so sagt es der Werbeslogan – bewegt man sich in einem Tag durch die ganze Welt und besucht z.B. den Eiffelturm, die Halbinsel von Manhattan, die ägyptischen Pyramiden u.v.m. Der gleichnamige Film erzählt von Tao, die als Show-Girl in dieser Anlage arbeitet, und ihrem Freund Taisheng, der dort beim Sicherheitsdienst angestellt ist. Der Regisseur Jia Zhangke porträtiert mit diesen Figuren und ihren Freunden eine neue Generation von Werktätigen – Chinesen, aber auch Russen –, die in dieser Tourismus-Industrie arbeiten und zwischen den Staffagen und Showeinlagen versuchen, ihr eigenes Leben als Weltbürger des 21. Jahrhunderts zu entwerfen.

Donnerstag  28.11.2019

20:15 Uhr

THE WORLD

VR China 2004. R: Jia Zhangke. D: Zhao Tao, Chen Taisheng, Wang Hongwei. 140 Min. Digital. OmeU
Vortrag am 28.11.:Dudley Andrew, "Aufwachsen in THE WORLD"
Filmreihe: Lecture & Film: Jia Zhangke. Kino der Transformation

„The World“ ist ein Freizeitpark am Rande von Peking. Er präsentiert die Welt in Form von Touristenattraktionen und Show-Einlagen. Als Besucher – so sagt es der Werbeslogan – bewegt man sich in einem Tag durch die ganze Welt und besucht z.B. den Eiffelturm, die Halbinsel von Manhattan, die ägyptischen Pyramiden u.v.m. Der gleichnamige Film erzählt von Tao, die als Show-Girl in dieser Anlage arbeitet, und ihrem Freund Taisheng, der dort beim Sicherheitsdienst angestellt ist. Der Regisseur Jia Zhangke porträtiert mit diesen Figuren und ihren Freunden eine neue Generation von Werktätigen – Chinesen, aber auch Russen –, die in dieser Tourismus-Industrie arbeiten und zwischen den Staffagen und Showeinlagen versuchen, ihr eigenes Leben als Weltbürger des 21. Jahrhunderts zu entwerfen.

Donnerstag  12.12.2019

20:15 Uhr

DONG

VR China 2006. R: Jia Zhangke. Dokumentarfilm. 66 Min. Digital. OmeU
Programmänderung am 12. Dezember: Einführung: Antje Krause-Wahl (Goethe-Universität Frankfurt)
Filmreihe: Lecture & Film

VR China 2006. R: Jia Zhangke. Dokumentarfilm. 66 Min. Digital. OmeU
Programmänderung am 12. Dezember: Einführung: Antje Krause-Wahl (Goethe-Universität Frankfurt)
Filmreihe: Lecture & Film

Samstag  14.12.2019

17:00 Uhr

DONG

VR China 2006. R: Jia Zhangke. Dokumentarfilm. 66 Min. Digital. OmeU
Programmänderung am 12. Dezember: Einführung: Antje Krause-Wahl (Goethe-Universität Frankfurt)
Filmreihe: Lecture & Film

VR China 2006. R: Jia Zhangke. Dokumentarfilm. 66 Min. Digital. OmeU
Programmänderung am 12. Dezember: Einführung: Antje Krause-Wahl (Goethe-Universität Frankfurt)
Filmreihe: Lecture & Film

Donnerstag  16.01.2020

20:15 Uhr

ÈRSHÍSÌ CHÉNG JÌ - 24 CITY

VR China 2008. R: Jia Zhangke. D: Chen Jianbin, Lü Liping, Joan Chen, Zhao Tao 107 Min. 35mm. OmeU
Lecture am 16.01.: Chris Berry
Filmreihe: Lecture & Film: Jia Zhangke

Jia Zhangkes Filme können alle als Erinnerungsstücke zur neueren chinesischen Geschichte verstanden werden, keiner aber ausdrücklicher als 24 CITY. Indem der Film Subjektives und Flüchtiges aufzeichnet, verwandelt er Gedächtnis in Geschichte. 24 CITY ist von einer Vielstimmigkeit geprägt, die auf die kohärente Argumentation und Perspektivierung der konventionellen Geschichtsschreibung verzichtet. Reale und inszenierte Interviews kombiniert Jia mit Literatur, Musik, Montagen von Fabrikarbeiten und langen Porträtaufnahmen von Arbeitern und ihren Familien.

Donnerstag  23.01.2020

18:15 Uhr

ZHANTAI - PLATFORM

VR China 2000. R: Jia Zhangke. D: Wang Hongwei, Zhao Tao, Liang Jingdong. 155 Min. 35mm. OmU
Lecture: Cecília Mello
Filmreihe: Lecture & Film: Jia Zhangke

Eine Theatertruppe aus dem ländlichen Fenyang kämpft mit dem Niedergang des Kommunismus und dem Aufstieg der Populärkultur in China. Der Film wirft einen Blick zurück auf die 1980er Jahre, ein Schlüsseljahrzehnt in Chinas jüngerer Geschichte. In einem Netzwerk von historischen und künstlerischen Referenzen verwebt der Film persönliche Erinnerungen des Autors – der selbst aus Fenyang kommt – mit der kollektiven Historie. Eine zentrale Rolle spielen dabei Popsongs, von denen die Analyse im Vortrag ausgehen wird.

Samstag  25.01.2020

18:00 Uhr

ÈRSHÍSÌ CHÉNG JÌ - 24 CITY

VR China 2008. R: Jia Zhangke. D: Chen Jianbin, Lü Liping, Joan Chen, Zhao Tao 107 Min. 35mm. OmeU
Lecture am 16.01.: Chris Berry
Filmreihe: Lecture & Film: Jia Zhangke

Jia Zhangkes Filme können alle als Erinnerungsstücke zur neueren chinesischen Geschichte verstanden werden, keiner aber ausdrücklicher als 24 CITY. Indem der Film Subjektives und Flüchtiges aufzeichnet, verwandelt er Gedächtnis in Geschichte. 24 CITY ist von einer Vielstimmigkeit geprägt, die auf die kohärente Argumentation und Perspektivierung der konventionellen Geschichtsschreibung verzichtet. Reale und inszenierte Interviews kombiniert Jia mit Literatur, Musik, Montagen von Fabrikarbeiten und langen Porträtaufnahmen von Arbeitern und ihren Familien.

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