Gespräch mit René Böll zu DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM

HEINRICH BÖLL UND DER DEUTSCHE FILM

René Böll (Bildender Künstler, Nachlassverwalter seines Vaters Heinrich Böll, Köln) im Gespräch.

Veranstaltung im Kino des DFF, 24.10.2017

Die kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Konventionen der Nachkriegszeit und der Adenauer-Ära machte der bedeutende deutsche Schriftsteller und Nobelpreisträger Heinrich Böll immer wieder zum Thema in seinen Büchern – ebenso wie die Entstehung von Gewalt in der von Terroristenfurcht aufgeheizten Bundesrepublik der 1970er-Jahre. Seinen hundertsten Geburtstag am 21. Dezember 2017 nimmt das Kino des DFF zum Anlass, gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Heinrich Böll und den Neuen Deutschen Film der 60er und 70er Jahre in den Blick zu nehmen. Zu einer Reihe ausgewählter Verfilmungen von Böll-Romanen sind ausgewiesene Böll- und Filmexpert/innen eingeladen.

Film: DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM
BRD 1975.
R: Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta.
D: Angela Winkler, Mario Adorf. 106 Min. 35mm

Als sich die Hausangestellte Katharina Blum in einen mutmaßlichen Terroristen verliebt, wird sie selbst zur Zielscheibe einer Hetzkampagne von Staatsanwaltschaft und Medien. In ihrer Verzweiflung greift die junge Frau zur Waffe. Der Film fängt die bedrückende Atmosphäre in der BRD zur Zeit der RAF ein.

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