WAS TUT SICH: OVERGAMES

WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? // OVERGAMES

Zu Gast: Lutz Dammbeck im Gespräch mit Rudolf Worschech (epd Film)

In der Reihe WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert das Kino des DFF einmal im Monat ein aktuelles Werk. Im November ist Lutz Dammbeck mit seinem Dokumentarfilm OVERGAMES zu Gast, den er als Preview mehrere Monate vor Kinostart präsentiert. Ausgangspunkt des Films ist die Historie von Spielshows im deutschen Fernsehen.

Lutz Dammbeck, geboren 1948 in Leipzig, ist Bildender Künstler und Filmemacher. Seine Karriere begann er als Maler und Grafiker, von 1976 an realisierte er als Autor, Regisseur und Produzent überwiegend Animations- und Experimentalfilme für die DEFA. 1986 stellte Dammbeck einen Ausreiseantrag aus der DDR und zog nach Hamburg. Er gründete 1990 seine eigene Filmproduktion und drehte vielbeachtete Dokumentarfilme wie DAS NETZ (DE 2004).

OVERGAMES

Deutschland 2015. R: Lutz Dammbeck

Dokumentarfilm. 163 Min. DCP. OmU

Den Ausgangspunkt für OVERGAMES lieferte Joachim „Blacky” Fuchsberger: In einer Talkshow im Jahr 2005 sagte er, die Spiele seiner 1960 erstmals ausgestrahlten Fernseh-Gameshow „Nur nicht nervös werden“ seien in US-amerikanischen Psychiatrien entwickelt worden – mit dem Ziel der Umerziehung der Deutschen, einer „psychisch gestörten Nation”. Regisseur Lutz Dammbeck begibt sich auf eine weltweite Spurensuche und entwickelt wichtige Fragen: Inwieweit können Spiele die Welt verändern? Kann ein Mensch umerzogen werden? Und was hat das mit der Idee einer permanenten Revolution zu tun?

Aufzeichnung der Veranstaltung vom 22.11.2015 im Kino des DFF.

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