IM TIEFENRAUSCH. Film unter Wasser

Filmreihe zur Ausstellung

Begleitend zur Sonderausstellung IM TIEFENRAUSCH. Film unter Wasser (verlängert bis 26.2.2023) sind im Dezember zwei Pionierwerke des Unterwasser-Dokumentarfilms mit Gästen zu sehen.

Sonntag  11.12.2022

17:30 Uhr

ABENTEUER IM ROTEN MEER


Österreich 1951. R: Hans Hass. Dokumentarfilm. 87 Min. DCP
Vorfilm: L'HIPPOCAMPE
Frankreich 1934. R: Jean Painlevé. 15 Min
Vor dem Film: Vortrag von Filmwissenschaftlerin Natalie Lettenewitsch über die Unterwasserpioniere Painlevé, Hass und Co.
Filmbeginn: ca. 18 Uhr
Filmreihe: IM TIEFENRAUSCH. Film unter Wasser

Mit dem dramatisierten Dokumentarfilm ABENTEUR IM ROTEN MEER feierte der Pionier der Unterwasseraufnahmen Hans Hass einen internationalen Erfolg. Ausgangspunkt der Forschungsreise ist Bur Sudan im Osten des Sudan. Im Roten Meer gelingen ihm mit seiner späteren Ehefrau Lotte Baierl spektakuläre Aufnahmen von Mantarochen und einem Walhai. Kritisiert wird an seinem Werk, dass durch das Voice-Over und die Inszenierung die sudanesischen Menschen exotisiert werden. Als Vorfilm läuft mit L' HIPPOCAMPE ein künstlerischer Klassiker der Meerestieraufnahmen.

Dienstag  13.12.2022

20:15 Uhr

LE MONDE DU SILENCE

Die schweigende Welt
Frankreich/Italien 1956. R: Jacques-Yves Cousteau, Louis Malle. Dokumentarfilm. 86 Min. 35mm. DF
Vor dem Film: Geschichtswissenschaftler Dr. Eike- Christian Heine spricht über Cousteaus Bedeutung für die Meeresforschung und den Unterwasserfilm
Filmbeginn: ca. 20:45 Uhr
Filmreihe: IM TIEFENRAUSCH. Film unter Wasser

Gemeinsam mit dem späteren Regie-Meister Louis Malle schuf Jacques-Yves Cousteau einen der ersten Unterwasserfilme in Farbe. Dabei kommentiert Cousteau selbst die zweijährige Forschungsreise, die Unterwassertechnik sowie das Leben an Bord der Calypso. Entstanden ist eine episodische Collage, welche zwischen wissenschaftlichem Lehrfilm und der Stimmung eines Abenteuerfilms changiert. LE MONDE DU SILENCE wurde 1956 als erster Dokumentarfilm in Cannes mit der Goldenen Palme geehrt und 1957 mit einem Oscar® als Bester Dokumentarfilm.