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Film und Gespräch: Marie-Hélène Gutberlet und Regisseurin Aysun Bademsoy über SPUREN – DIE OPFER DES NSU

25. September 2021 | 20:15 - 22:00

Spuren – Die Opfer des NSU

Deutschland 2019. R: Aysun Bademsoy. Dokumentarfilm. 81 min. DCP

Zwischen 2000 und 2007 wurden zehn Menschen durch die rechtsextreme Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) ermordet. Lange nach den Taten wurden die Ermittlungen hauptsächlich im Umfeld der Angehörigen der Ermordeten geführt und diese dadurch zu Opfern von Verdächtigungen sowie rassistischer Berichterstattung. Nach einem gescheiterten Bankraub und der sogenannten Selbstenttarnung des NSU begann im Jahr 2013 der Prozess gegen die Überlebende des Trios sowie vier mutmaßliche Helfer. Der Prozess endete 2018, von einem Abschluss kann bis heute keinesfalls die Rede sein. Aysun Bademsoys SPUREN – DIE OPFER DES NSU setzt oberflächlichen, reißerischen Haltungen und einem „Reden über“ genaue Beobachtungen und vor allem die Bereitschaft entgegen, den Familien und Freunden der Opfer zuzuhören. Ihr Dokumentarfilm blickt auf Spuren der Verbrechen, die die deutsche Gesellschaft bis heute durchziehen.

Im Anschluss an die Filmvorführung spricht Marie-Hélène Gutberlet, Professorin für Film and der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, mit Aysun Bademsoy. Die Vorführung ist angelegt als Ausblick auf das Projekt deutsche fremde nachbarschaft, das im kommenden Jahr Screenings und andere Aktivitäten in und um Hanau entwickelt.


Zu Gast: Aysun Bademsoy (zugeschaltet), Marie-Hélène Gutberlet

Die Veranstaltung ist Teil der Filmreihe
Von hier – Filme als Archive der Migrationsgesellschaft


Details

Datum:
25. September 2021
Zeit:
20:15 - 22:00
Veranstaltungskategorien:
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