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goEast Symposium: Der Osten, der Film und das Archiv (Vortrag)

25. Juli 2020 | 10:00 - 11:00

Der Osten, der Film und das Archiv – Filmkultureller Umbruch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa nach 1989 und sein ungesichertes Filmerbe

Vortrag der Symposiumsleiterinnen Prof. Dr. Schamma Schahadat und Dr. Margarete Wach

Prof. Dr. Schamma Schahadat ist Professorin für Slavische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Literatur- und Kulturtheorie, Gender Studies, Translation Studies, sowie Fotografie und Film. Sie ist Mitherausgeberin (mit Konrad Klejsa und Margarete Wach) von Der Polnische Film – Von seinen Anfängen bis zur Gegenwart und von Erweiterung des Horizonts.

Dr. Margarete Wach ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Medienwissenschaften der Universität Siegen. Von 2003–2013 war sie künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunsthochschule für Medien Köln. Seit 1994 arbeitet sie als Dramaturgin, Filmkritikerin und -kuratorin, und unterrichtet seit 2014 Film an der Universität Tübingen. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören das Kino Mittel- und Osteuropas, Geschichte und Ästhetik des Dokumentarfilms, Filmkoproduktionen, Filmkultur und Fotografie. Neben Herausgeberschaften, zahlreichen Aufsätzen in Sammelbändern und Fachperiodika zählen zu ihren Veröffentlichungen u.a. Krzysztof Kieślowski. Zufall und Notwendigkeit (2. Aufl., 2014) und Nouvelle Vague Polonaise? (2015, poln. Ausgabe 2017).

goEast Symposium: Filmerbe der Umbruchszeit
Mittel- und Osteuropa 1985–1999

Das goEast Symposium 2020 widmet sich der Zeit zwischen Perestroika, Mauerfall und Jahrtausendwende. Zu dieser Zeit entsteht in Mittel- und Osteuropa ein ganz anderes Lebensgefühl: Mit großer künstlerischer Freiheit und dem Willen zur Korrektur gesellschaftlicher Missstände knüpfen die Filme an erste zivilgesellschaftliche Bewegungen an, loten filmische Formen subversiv aus und widmen sich bis dahin tabuisierten Themen: neben der Aufarbeitung der totalitären Vergangenheit, der Katastrophe in Tschernobyl und den Jugoslawienkriegen auch der sexuellen Freizügigkeit und subkulturellen Milieus. Die Filmkunst, die wie kaum eine andere Kunstform den gesellschaftlichen Wandel des gesamten ehemaligen Ostblocks dokumentiert, ist mittlerweile vom Verschwinden bedroht, die Archivierung lückenhaft. Das Publikum ist eingeladen, das Filmerbe der Umbruchszeit mit Vorträgen und Filmprogramm im Kino des DFF neu zu entdecken.


Ticketinfo: Die Veranstaltung ist kostenlos. Tickets können telefonisch (+49 69 961 220 – 220, 12-18 Uhr) oder per Email (goEast-info@dff.film) reserviert werden. Reservierte Tickets müssen bis eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Kinokasse abgeholt werden. Danach sind nur noch eventuelle Restkarten verfügbar.


Details

Datum:
25. Juli 2020
Zeit:
10:00 - 11:00
Veranstaltungskategorien:
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