1916. Vorträge zu THE BATTLE OF THE SOMME

Vorträge zu THE BATTLE OF THE SOMME

1916: Die Großschlachten des Weltkriegs und ihre Filmbilder

Einführungen: Monika Dommann (Universität Zürich), Marli Feldvoß (Publizistin und Filmkritikerin)

Veranstaltung im Kino des DFF, 5. Juli 2016

Verdun, Somme, Skagerrak, Isonzo: Wie Mahnrufe stehen diese Namen für das Leid, das die Kombattanten in den „Blutmühlen“ des Ersten Weltkriegs erleiden mussten. 1916 ist das Jahr der verlustreichsten Schlachten des Krieges. 100 Jahre später gibt die vom Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filminstitut konzipierte Reihe an vier Abenden über das gesamte Jahr verteilt Gelegenheit, ausgewählte Werke von Filmschaffenden aus jener Generation in den Blick zu nehmen, die 1916 selbst erlebt hat. Jeder Abend wird mit zwei kurzen Fachvorträgen eingeführt, einem historischen und einem filmhistorischen.

THE BATTLE OF THE SOMME
Großbritannien 1916
R: Geoffrey Malins
Dokumentarfilm

Das britische Kriegsministerium hatte Filmaufnahmen im Kampfgebiet zunächst untersagt, bis es 1916 die Entsendung zweier Kameramänner an die Westfront zuließ. Diese filmten die Vorbereitungen und ersten Kampfhandlungen der britisch-französischen Großoffensive an der Somme. Aus den Aufnahmen entstand – unter Beimischung nachgestellter Szenen – der erste dokumentarische Langfilm der Geschichte. In seiner Darstellung von Verwundeten und Toten verschob der Film die Grenzen dessen, was für die Leinwand als akzeptabel galt. THE BATTLE OF THE SOMME avancierte zum ersten Kassenschlager der filmischen Auseinandersetzung mit Krieg – nicht nur in Großbritannien, sondern auch in verbündeten und neutralen Ländern.

Flyer zur Veranstaltung: http://deutsches-filminstitut.de/wp-content/uploads/2016/03/dfm_1916_flyer_web_.pdf

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