Filmgespräch mit Bernd Michael Lade zu DAS GESTÄNDNIS

DAS GESTÄNDNIS (DEU 2015), Filmgespräch mit Bernd Michael Lade

Ulrich Sonnenschein (epd Film) im Gespräch mit dem Regisseur und Schauspieler Bernd Michael Lade

Veranstaltung im Kino des DFF, 11.8.2016. In Kooperation mit www.epd-film.de

In der Reihe WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums einmal im Monat ein aktuelles Werk. Im August stellt der Regisseur und Schauspieler Bernd Michael Lade seinen Film DAS GESTÄNDNIS (DE 2015) vor. Das Kammerspiel über eine Ost-Berliner „Morduntersuchungskommission“ wurde bei den Internationalen Hofer Filmtagen 2015 uraufgeführt.

Bernd Michael Lade, geboren 1964 in Berlin, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und Regie an der HFF Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Als langjähriger Tatort-Kollege von Peter Sodann im Ermittlerduo Kain & Ehrlicher machte er sich bundesweit einen Namen. Im Kino trat Lade seit Detlev Bucks KARNIGGELS (DE 1991) immer wieder in Erscheinung, etwa in Wolfgang Murnbergers Kultfilm KOMM, SÜSSER TOD (AT 2000). RACHE war 1995 Bernd Michael Lades Regie-Debüt, DAS GESTÄNDNIS ist seine vierte Regiearbeit.

DAS GESTÄNDNIS
Deutschland 2015
R: Bernd Michael Lade
D: Bernd Michael Lade, Ralf Lindemann, Martin Neuhaus
112 Min

Ost-Berlin 1989: Eine Frauenleiche wird zwischen Bargeld und filterlosen Westzigaretten gefunden – in einem Staat, in dem es offiziell gar keine Straftat namens Mord gibt. Plötzlich kommt Leben in die bis dato eher schläfrige „Morduntersuchungskommission“, die sich zuvor mit Feinden des Sozialismus herumschlagen musste. Immer mehr Kriminalfälle türmen sich, die in der DDR eigentlich nicht existieren dürften. Die Entscheidung zwischen Vertuschen und Ermitteln wird für Erstvernehmer Micha immer bedrückender. Gedreht wurde das klaustrophobisch anmutende Kammerspiel innerhalb von nur 14 Tagen auf der Probebühne des Berliner Maxim-Gorki-Theaters.

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