Filmgespräch mit Rainer Buchmann und Lothar H. Krischer zu CAR-NAPPING

Urs Spörri (DFF) im Gespräch mit Rainer Buchmann und Lothar H. Krischer.

Veranstaltung im Kino des DFF, 25.08.2016.

Rainer Buchmann mischte mit der Tuning-Firma bb in den 1980ern die Autowelt auf. Die bekanntesten Schöpfungen des Frankfurter Auto-Designers sind der „Regenbogen“-Porsche und der Supersportwagen CW 311, die in Wigbert Wickers CAR-NAPPING (BRD 1980) eine wichtige Rolle spielten. Der Film adaptiert recht frei die Geschichte des realen Autodiebs Harry König, der als Bonvivant getarnt seine Raubzüge quer durch Europa ausführte. Aus einem Pariser Autosalon entführte König einen Lamborghini-Prototyp – der im Film durch Buchmanns CW 311 ersetzt wurde. Für CAR-NAPPING organisierte Buchmann zudem 40 Porsche-Sportwagen, die samt Eigentümern bei den Dreharbeiten mitwirkten.

CAR-NAPPING: BESTELLT – GEKLAUT – GELIEFERT
BRD 1980
R: Wigbert Wicker
D: Bernd Stephan, Anny Duperey, Hans Beerhenke
89 Min. 35mm

Der Autodesigner Robert Mehring hat kein Glück: Erst wird er von einem seiner Auftraggeber übers Ohr gehauen – und dann stiehlt man ihm auch noch seinen Porsche 911. Letzteres bringt Mehring auf die Idee, eine neue Karriere zu starten: Als Autodieb wird er zum Kopf einer Bande von Autoknackern. Ob in Paris, Cannes oder Salzburg – vor Mehrings Bande ist keine Luxuskarosse sicher. Die Polizei sowie rivalisierende Banden setzen alles daran, den überaus cleveren „Car-Napper“ außer Gefecht zu setzen. CAR-NAPPING gilt bis heute als Kultfilm, nicht zuletzt durch den Regenbogen-Porsche und die 40 röhrenden Luxusfahrzeuge, die frühmorgens im Konvoi die Pariser Champs Elysées eroberten.

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