Gespräch mit Florian Hoffmeister zu DIE HABENICHTSE

Was tut sich – im deutschen Film?

Ulrich Sonnenschein von epd Film im Gespräch mit dem Regisseur Florian Hoffmeister.

Veranstaltung im Kino des DFF, 18.12.2016

In der Reihe „Was tut sich – im deutschen Film?“ präsentiert das Kino des DFF einmal im Monat ein aktuelles Werk. Im Dezember 2016 stellte der Kameramann Florian Hoffmeister seine zweite Regiearbeit DIE HABENICHTSE (DE 2016) nach dem gleichnamigen Roman von Katharina Hacker vor, der 2006 den Deutschen Buchpreis gewann. Das 9/11-Drama in Schwarzweiß feierte seine Premiere beim Filmfest München 2016.

Florian Hoffmeister, geboren 1970 in Braunschweig, studierte Regie und Kamera an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Er führte die Kamera in Hendrik Handloegtens LIEGEN LERNEN (DE 2003) und arbeitete daraufhin mit britischen Regisseuren wie Antonia Bird und Terence Davies zusammen. Für seine Kameraarbeit wurde er unter anderem mit einem Emmy und dem Award der American Society of Cinematographers ausgezeichnet. Hoffmeisters erster abendfüllender Film als Regisseur und Drehbuchautor war 3° KÄLTER (DE 2005).

Film: DIE HABENICHTSE
Deutschland/Irland/Frankreich 2016.
R: Florian Hoffmeister
D: Julia Jentsch, Sebastian Zimmler, Bibiana Beglau.
101 Min. DCP. OmU

Der aufstrebende Rechtsanwalt Jakob ist zu einer Party am 11. September 2001 eingeladen, bei der er auf seine einstige große Liebe Isabelle (Julia Jentsch) treffen könnte. Um zur Party gehen zu können, sagt Jakob einen Geschäftstermin im World Trade Center ab. An seiner Stelle fliegt sein Kollege und bester Freund Hans nach New York. Bei den Terroranschlägen kommt Hans ums Leben. Jakob und Isabelle flüchten sich in ihre Liebe und kämpfen mit Schuldgefühlen, während die Welt um sie herum mehr und mehr von Krieg und Angst beherrscht wird.

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