Gespräch mit Martin Wimmer zu Townes van Zandt und BE HERE TO LOVE ME

Zu Gast: Martin Wimmer

Veranstaltung im Kino des DFF, 5.1.2017

Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes heißt das Buch von Martin Wimmer, Büroleiter des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann, mit dem er im Frühjahr 2016 Schlagzeilen machte. Während in der Stadt vor allem sein provozierender Anspruch diskutiert wurde, in die Fußstapfen des ehemaligen Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann treten zu wollen, fand der zweite Teil des Buchtitels weniger Beachtung. Mit dem Dokumentarfilm BE HERE TO LOVE ME – A FILM ABOUT TOWNES VAN ZANDT (US 2004, R: Margaret Brown) hat das Kino des DFF den Besucher/innen im Januar 2017 die Gelegenheit geboten, sich ein Bild davon zu machen, wie traurig „Townes“ wirklich war.

Film: BE HERE TO LOVE ME – A FILM ABOUT TOWNES VAN ZANDT
USA 2004.
R: Margaret Brown
Dokumentarfilm. 99 Min. DigiBeta. OmU

Townes Van Zandt stammte aus einer reichen Familie in Texas. Statt, wie zunächst vorgesehen, eine Karriere beim Militär zu machen, wurde er Musiker. Er veröffentlichte diverse Alben, der kommerzielle Durchbruch blieb allerdings aus – stattdessen feierten Musiker wie Emmylou Harris oder Sonic Youth Erfolge mit Cover-Versionen seiner Lieder. Zeit seines Lebens litt Van Zandt unter diversen psychischen und physischen Krankheiten sowie unter Alkohol- und Drogensucht. Seine drei Ehen scheiterten. 1997 starb Townes Van Zandt 52-jährig an einem Herzinfarkt. Margaret Brown dokumentiert das Leben und die Musik von Townes Van Zandt anhand von Archivmaterial, Interviews mit Freund/innen und Tonfragmenten.

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