Walt Disneys Farbtechnik und Farbästhetik // Vortrag von Megumi Hayakawa

Vortragsreihe zur Sonderausstellung THE SOUND OF DISNEY. 1928-1967

Colors from the Rainbow: Disneys Farbtechnik und Farbästhetik in den SILLY SYMPHONIES

Aufzeichnung der Veranstaltung vom 8.8.2020 im Kino des DFF

Vortrag von Megumi Hayakawa (Zürich) mit Technicolor-Kurzfilmprogramm

Mitte der 1920er Jahre, bereits vor seinem ersten Tonfilm STEAMBOAT WILLIE (1928), hatte Walt Disney die Idee, Animationsfilme in Farbe zu produzieren – wenn schon, dann gleich in der „ganzen Farbpalette“. Realisieren konnte er diesen Plan 1932 mit dem Dreifarben-Druckverfahren von Technicolor. Der große Erfolg der „SILLY SYMPHONIES“ bei Kritik und Publikum in den 1930ern verdankte sich dieser bahnbrechenden Technik, aber auch Disneys Bemühungen um den optimalen Einsatz der Farbe in den Filmen.
Die Reihe der „SILLY SYMPHONIES“ (1929-1939) zeigt Disneys frühe technische Innovation. Das Studio bemühte sich bereits ab den ausgehenden 1920er Jahren darum, die Synchronisation von Filmdialog, Geräuschen und Musik mit dem animierten Bild zu perfektionieren. Die Kurzfilme sind in selten zu sehenden authentischen 35mm-Technicolor-Druckkopien aus dem Filmarchiv des DFF sowie als restaurierte Digitalisate zu sehen. Gezeigt werden einige der populärsten Titel aus der Reihe der „SILLY SYMPHONIES“: FLOWERS AND TREES (Von Blumen und Bäumen, US 1932, R: Burt Gillett), BABES IN THE WOODs (Abenteuer im Zauberland, US 1932, Burt Gillett), FATHER NOAH’S ARK (Die Arche Noah, US 1933, R: Wilfred Jackson), THREE LITTLE PIGS (Die drei kleinen Schweinchen, US 1933, R: Burt Gillett), FUNNY LITTLE BUNNIES (Im Tal der Osterhasen, US 1934, R: Wilfred Jackson), MUSIC LAND (Musik-Land, US 1935, R: Wilfred Jackson), THE COUNTRY COUSIN (Der Vetter vom Lande, US 1936, R: David Hand) und THE OLD MILL (Die alte Mühle, US 1937, R: Wilfred Jackson).

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