Entdeckungsreise: Neuer DFF-Trailer 2021 und das PROFIL 2021 sind erschienen

Von Frauke Haß

Bereits im April 2020 war sie fertig für den Druck. Dann kam die Pandemie dazwischen und damit alle Unwägbarkeiten, die wir inzwischen schon – fast – gewohnt sind. Zum Jahresbeginn 2021 haben wir uns nun entschlossen, unsere neue Broschüre PROFIL auf den neuesten Stand gebracht in deutscher und englischer Sprache zu veröffentlichen. Das PROFIL ermöglicht es allen Interessierten, sich einen schnellen und unterhaltsamen Überblick über nahezu sämtliche Aktivitäten des DFF zu verschaffen. Dazu gehört auch eine Zeitleiste, die bis ins Gründungsjahr des Deutschen Filminstituts, 1949, zurückreicht. Archiv-Aficionados erfahren hier unter anderem, dass das Bildarchiv über 2,3 Millionen Fotos verfügt, das Textarchiv eine Million Presseartikel und 8000 Drehbücher hütet und das Gerätearchiv 2.800 Objekte aus fünf Jahrhunderten sammelt.

Je zwei Doppelseiten informieren in Zahlen und Fakten über die Festivals LUCAS und goEast, eine Bildergalerie dokumentiert, welch ansehnliche Phalanx an Filmschaffenden in jüngster Zeit im Kino des DFF zu Besuch war. Fans unserer Ausstellungen können sich in einer tabellarischen Übersicht über die wichtigsten Sonderausstellungen des DFF seit Gründung des Filmmuseums 1984 verschaffen und  erfahren Neuigkeiten über wichtige Akquisen. Ganz zentral im aktuellen Heft: Der Erwerb der Sammlung Werner Nekes zur Vor- und Frühgeschichte des Films zusammen mit zwei Partnerinstitutionen.

Wer das PROFIL durchblättert, erfährt von den zahllosen Aktivitäten des Hauses, die in der öffentlichen Wahrnehmung nicht immer im Fokus stehen: Sieht die schier unüberblickbare Zahl an Projekten, die die Abteilung Filmvermittlung in nur wenigen Jahren begonnen hat und damit auf europäischer Ebene beispielgebende Standards setzt. Sieht eine Vielzahl digitaler Projekte, die das DFF viele Jahre vor der Pandemie aufgezogen hat und stetig erweitert.

Leser:innen können sich über das 2019 eröffnete Archiv- und Studienzentrum informieren, das zahlreiche Sammlungen deutscher Filmschaffender, von Artur Brauner über Volker Schlöndorff bis Rainer Werner Fassbinder beherbergt. Sie erfahren, dass das Filmarchiv des DFF seit 2013 dank großzügiger Förderung mehr als 350 Kurz- und Langfilme digitalisiert hat, allein 2020 für 1,5 Millionen Euro. Informiert wird auch über den Masterstudiengang Filmkultur, den das DFF gemeinsam mit der Goethe-Universität seit vielen Jahren anbietet und der seit 2019 sogar als Modell für den Master „Film Culture & Archival Studies“ in Jos, Nigeria dient.

Zwingend für eine Institution, die sich dem bewegten Bild widmet, ist natürlich, all diese Informationen auch auf sinnlichere Weise in einem Video zur Verfügung zu stellen. Ein mehr als drei Minuten langer Trailer präsentiert die unzähligen Projekte des Hauses in unterhaltsamer Dichte.

DFF Cover Profil
DFF - Profil (PDF, 7 MB)
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