Gespräch mit M. A. Littler zu ARMENIA

FILMPREMIERE VON ARMENIA

Zu Gast: M. A. Littler und Alain Croubalian

Veranstaltung im Kino des DFF, 20.11.2016

Der gebürtige Frankfurter M. A. Littler widmet sich in seinen Filmen Menschen und Geschichten abseits des Mainstream. Mit ARMENIA (DE/AM/FR 2016) feierte im November 2016 sein neuer Film im Kino des DFF Premiere. Die Mischung aus fiktiven und dokumentarischen Elementen und die Beschäftigung mit einem leidgeprüften Land wie Armenien sind ungewöhnlich für Littler und zeigen eine neue Seite seines Schaffens.

Film: ARMENIA
Deutschland/Armenien/Frankreich 2016.
R: M. A. Littler
D: Alain Croubalian.
84 Min. OmU (Sprachen des Films: Englisch, Deutsch und Französisch, mit dt. Untertiteln)

ARMENIA ist eine geographische, historische und psychologische Reise in die Seelenlandschaft eines Mannes und in das kollektive Bewusstsein eines krisengeschüttelten Landes und seiner Bevölkerung. Der des Lebens überdrüssige Sänger Haig Boghos begibt sich kurz nach seinem fünfzigsten Geburtstag auf eine Reise, um seine von Völkermord, Exil und Diaspora geprägte Familiengeschichte zu rekonstruieren. Seine Odyssee führt ihn von Basel über Frankfurt und Marseille bis in die entlegensten Teile des Kaukasus nach Armenien. Doch mehr als die Rekonstruktion einer Familienhistorie ist seine Reise eine innere, spirituelle Suche nach der eigenen Identität in der Diaspora. Alain Croubalian schlüpft in die Rolle des Haig Boghos, dessen Weg sich an seinem echten Leben und an der Geschichte seiner Familie orientiert. Er ist der Archetyp eines Heimatlosen.

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