Anleitung: Filmkritik schreiben

Du liebst Kino, möchtest das Klassenzimmer für eine Woche mit dem Kinosaal tauschen und intensiv über Filme diskutieren? Mit einer kurzen Filmkritik kannst Du Dich bis Sonntag, 29. März bewerben, um Teil der LUCAS-Jury in einer der beiden Altersgruppen 8+ oder 13+ zu sein. Dann entscheidest Du, welche Filme aus dem Programm die begehrten Preise im LUCAS-Wettbewerb bekommen!

Wenn du also das nächste Mal einen Film schaust, bring doch deine Eindrücke zu Papier!

Hier sind ein paar Tipps:

Was ist eine Filmkritik?

Egal, ob Du einen Film super findest, oder am liebsten aus dem Kino rennen würdest – eine Filmkritik zu schreiben, lohnt sich in jedem Fall. Darin setzt Du Dich mit dem Film auseinander, drückst Deine Meinung aus und begründest sie. Eine gute Filmkritik sollte die Leser/innen unterhalten, überzeugen und informieren, ohne zu viel der Handlung zu verraten.

Wie fange ich an?

Um eine Filmkritik zu schreiben, musst Du natürlich zuallererst einen Film schauen. Mach Dir im Anschluss daran oder auch schon währenddessen Notizen, beispielsweise von Szenen, die Dir besonders gut oder vielleicht auch gar nicht gefallen haben.

Die Filmkritik gliederst Du am besten in Überschrift, Einleitung, Hauptteil und Schluss.

Die Einleitung

Die Einleitung Deiner Filmkritik könnte eine kurze Zusammenfassung der Handlung sein. Worum geht es, wo spielt der Film und welche sind die wichtigsten Figuren? Kann man den Film einem Genre zuordnen, also einer bestimmten Art von Film, wie Komödie oder Actionfilm? Achte aber darauf, nicht die gesamte Handlung zu verraten. Deine Filmkritik sollte Leser/innen neugierig machen und nicht das Filmschauen ersetzen. Außerdem wichtig sind ein paar grundlegende Informationen über den Film wie Titel, Namen der Regisseur/innen und gegebenenfalls auch Schauspieler/innen.

Was sollte eine Filmkritik noch enthalten?

Genaue Beobachtung hilft - wie in diesem LUCAS-Film von 2018, DAS MÄDCHEN VOM ÄNZILOCH.

Im Hauptteil der Filmkritik geht es dann um Deine eigene Meinung, also Deine persönliche Bewertung des Films. Du kannst dabei zum Beispiel über die Handlung schreiben: Was war spannend, lustig oder traurig? Welche Szenen sind Dir im Kopf geblieben? Auch die schauspielerische Leistung und die Charakterzeichnung könnten interessant sein. Außerdem kannst Du technische Aspekte wie Kameraführung, Spezialeffekte, Licht- und Farbgestaltung, Kulissen und Kostüme berücksichtigen. Auch die akustische Gestaltung, also Musik und Soundeffekte im Film, gehören dazu. Sollte der Film eine Buch- oder Comicverfilmung sein oder sich auf historische Ereignisse oder Personen beziehen, kannst Du beides miteinander vergleichen.

Der Schluss

Zum Schluss fasst Du deine Meinung kurz zusammen und gibst eine Empfehlung ab: Sollten sich andere den Film auch anschauen oder lieber nicht? Deine Meinung solltest Du begründen können, damit die Leser/innen sie nachvollziehen können.

Wie lang sollte die Filmkritik sein?

Das Lesen Deiner Kritik sollte im Normalfall nicht länger dauern, als sich einen Filmtrailer anzuschauen. Zur Orientierung: Bleibe auf jeden Fall unter einer Din-A4-Seite.

Bespiele gefällig?

Beim LUCAS-Kritikfenster haben Schüler/innen mehrere Filme aus dem Festivalwettbewerb 2019 gesichtet und in Workshops Kritiken dazu verfasst: Lest selbst!

Fertig!
… und jetzt?

Wie kann ich mich als LUCAS-Jurymitglied bewerben?

Hattest Du Spaß am Schreiben Deiner Filmkritik? Dann bewirb Dich für die LUCAS-Jury!

Um Dich zu bewerben, fülle den Jurybewerbungsbogen aus, den du zum Download hier findest.

Sende den Jurybewerbungsbogen mit Deiner Filmkritik bis zum 29. März – am besten per E-Mail – an: lucas-info@dff.film

Auch der Postweg ist möglich:

DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans
Stichwort: Jurybewerbung
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt

Weitere Infos findest Du hier: lucas-filmfestival.de/juryaufruf

Wir freuen uns auf Post von Dir!

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