DER VORLESER

DER VORLESER
Deutschland/USA 2008. R: Stephen Daldry
124 Min. Empfohlen ab 15 Jahren

Deutschland in den 50er Jahren: Der 15-jährige Michael beginnt eine Affäre mit der 20 Jahre älteren Hanna. Sie wird zu seiner Leidenschaft, seiner ersten großen Liebe. Auf ihren Wunsch hin liest er ihr aus Büchern vor und merkt nicht, dass Hanna Analphabetin ist. Ein Sommer voller Glück, dann verschwindet Hanna spurlos. Jahre später sieht Michael sie während seines Jurastudiums wieder – als Angeklagte in einem Mordprozess gegen ehemalige KZ-Aufseherinnen. Michael ist schockiert, er pendelt zwischen Entsetzen, Scham und der ehemals großen Liebe. Die Figur Michael steht dabei für die Nachgeborenen, die sich nach Kriegsende mit der Rolle der Elterngeneration während des Nationalsozialismus auseinandersetzen mussten. Der Film wirft Fragen zu Schuld, Moral, Verantwortung, Recht und Gerechtigkeit auf, ohne Antworten zu liefern. In diesem Sinne lässt er sich einführend in das Thema der Vergangenheitsbewältigung der Nachgeborenen nutzen. Wie lebte diese Generation im Schatten der deutschen NS-Verbrechen? Was warf sie der Kriegsgeneration vor? (schulkinowochen-hessen.de)

Verfügbar auf Netflix

Genre/Typ: Drama, Literaturverfilmung
Themen:
Holocaust, Generationen, Nationalsozialismus, Recht und Gerechtigkeit, Sexualität
Fächer: Deutsch, Religion/Ethik, Geschichte, Politik

Trailer, weitere Infos und pädagogisches Begleitmaterial zum Film auf der Website der SchulKinoWochen Hessen:

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