MAXIMALER MINIMALISMUS. Werkstattgespräch mit Deborah Stratman

Deborah Stratman im Gespräch mit Louise Burkart

Mitschnitt der Veranstaltung im Kino des DFF am 29.09.2018

Die Arbeiten der US-amerikanischen Künstlerin und Regisseurin Deborah Stratman – seien es Dokumentarfilme, experimentelle Arbeiten oder Essays – mögen keine klar definierten Orte oder Figuren. Sie nehmen vielmehr das Publikum mit auf eine Reise und setzen es an einem Ort ab, an dem es mit Herausforderungen konfrontiert wird. Stratman nutzt verschiedene Quellen, verschiedene Erzählweisen und damit auch verschiedenes Material: Film- und Videomaterial. Sie betont Heterogenität und arbeitet bewusst mit Reibung in allen Prozessen ihrer hybriden Projekte. Innerhalb eines Films treffen immer wieder gegensätzliche Genres – Thriller, Porträtfilm, Roadmovie aufeinander. Ihre Arbeiten sind oft mit der sozio-politischen Umwelt verbunden, die sie mit Bezug auf die Geschichte von Illinois und anderen Regionen der Welt hinterfragt. Wissenschaft und Landschaft sind in ihrer Kunst sowohl auf der Bild- als auch auf der Tonebene allgegenwärtig.

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