Filmrezepte: Iss-mich-Kekse aus ALICE IN WONDERLAND

Von Elisa Vaughan

„When I get home I shall write a book about this place.“

Der Guardian nannte Lewis Carrolls Alice in Wonderland eines der 1000 Bücher, die man in seinem Leben auf jeden Fall gelesen haben sollte und das gleiche gilt wohl für die kultige Filmversion von Disney aus dem Jahr 1951. Der Film ALICE IN WONDERLAND (US 1951, R: Clyde Geronimi, Wilfred Jackson, Hamilton Luske) wurde bei seinem Erscheinen aufgrund seiner schrillen Geschichte und seiner überdrehten Charaktere nicht gut vom Publikum aufgenommen. Doch was anfangs ein kommerzieller Misserfolg war, erreichte mit den Jahren einen regelrechten Kultstatus.

Folgen-Cover Filmgeschichte in Objekten: Die Alice-Zeichnung

ALICE IN WONDERLAND in den Ausstellungen des DFF

Zahlreiche Belege für den aufwändigen Produktionsprozess von Walt Disneys ALICE IN WONDERLAND sind in der Sonderausstellung The Sound of Disney. 1928-1967 zu bewundern, darunter eine eine Charakterstudie des weißen Kaninchens, die als Vorlage für die Animatoren diente, und mehrere mit Tusche und Gouache auf Zelluloid gemalte Animationsphasen (sogenannte „Cels“). Außerdem sind die Noten des Liedes „Zu spät“ aus dem Musikarchiv des DFF beispielhaft für die ebenfalls sehr aufwändige musikalische Gestaltung des Films zu sehen.

Die Figur der Alice ist auch in der Dauerausstellung des DFF zu finden. In der Beitragsreihe „Filmgeschichte in Objekten“ des DFF-Podcasts gibt Ausstellungskuratorin Daria Berten anhand einer Zeichnung der Figur Alice einen Einblick die spannende Produktionsgeschichte des Films. Hier geht es zur Podcast-Folge.

Die Iss-mich-Kekse

Als Alice dem (immerzu verspäteten) weißen Kaninchen hinterherläuft und dabei den Kaninchentunnel hinunterpurzelt, findet sie sich vor einem Tisch mit einer Dose bunter Kekse wieder. Auf diesen steht „Iss mich“ oder „Probiere mich“. Kein Hinweis warnt Alice vor den Nachwirkungen der Kekse: Kaum hat sie diese probiert, wird sie immer größer und größer! Nur durch das „Trink mich“-Fläschchen kann sie letztendlich durch die Tür ins Wunderland gelangen. Also habt beim Nachbacken dieses Rezepts besser immer ein Fläschchen Zaubertrank parat!

Zutaten:

250 g Butter
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Ein paar Tropfen Vanillearoma

1 Ei
1 Prise Salz

250 g Mehl
125 g Speisestärke
½ Päckchen Backpulver

2 EL Sahne

Und so geht’s:

Die zimmerwarme Butter mit Zucker, Vanillezucker und dem Vanillearoma in eine Rührschüssel geben und kräftig verrühren. Danach wird das Ei und die Prise Salz untergerührt.

In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten Mehl, Speisestärke, Backpulver verrühren und letztendlich mit der Sahne verkneten. Das Gemisch zum Inhalt der ersten Schüssel geben und gut verrühren.

Den Teig in Alufolie einpacken und für etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend den Teig mit einem Nudelholz ausrollen und mit verschiedenen Ausstechförmchen ausstechen – beispielsweise in Form von Kaninchen, Spielkarten, Rauten etc. – je verrückter, desto besser!

Die Kekse bei 160 Grad für etwa 20 Minuten backen bis sie eine goldgelbe Farbe haben.

Für eine Weile die Kekse abkühlen lassen. Dann mit Puderzucker, Zitronensaft, Lebensmittelfarben, bunten Perlen und Zuckerschrift verzieren. Probiert es vielleicht erstmal mit einem „Iss mich“-Keks und dann vielleicht mit einer Herz-Bube-Spielkarte oder einem Keks mit der Raupe Absolem.

Guten Appetit!

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