Interkulturelle Filmbildung

Aliya

Die deutsche Gesellschaft ist plural und vielfältig und seit Jahrzehnten von Einwanderung geprägt.

Die Bundeszentrale für politische Bildung, das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, VISION KINO und das Österreichische Filmmuseum haben sich zusammengeschlossen, um die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft in allen Aktivitäten der Filmvermittlung mitzudenken und gezielt zu fördern.

Den Anstoß hierfür gab die Fachtagung „Film, Flucht und Interkultur“, die 2016 gemeinsam von der Bundeszentrale für politische Bildung mit dem DFF in Frankfurt am Main veranstaltet wurde. In enger Zusammenarbeit mit VISION KINO und dem Österreichischen Filmmuseum wurden die dort entwickelten Fragestellungen und Handlungsansätze weiterverfolgt. Die Kooperationspartner haben nun ein Konzept erarbeitet, das theoretische Grundlagen, Handlungsempfehlungen für filmvermittelnd tätige Personen und konkrete Fortbildungsprogramme beinhaltet und voraussichtlich im Sommer 2019 veröffentlicht werden soll. In der zweiten Jahreshälfte werden Fortbildungsveranstaltungen für Multiplikatoren der Filmbildung sowie für Autoren von Unterrichtsmaterialien in Frankfurt, Berlin und Wien angeboten. Später sind etwa im Rahmen der bundesweiten Schulkinowochen auch Fortbildungen für Lehrkräfte angedacht. Weiterhin wird dieser Fortbildungsprozess wissenschaftlich durch den Lehrstuhl für Ästhetische Bildung der Universität zu Köln begleitet.

Die Kooperationspartner arbeiten jeweils bereits seit vielen Jahren im Bereich der Filmbildung. Mit diesem Zusammenschluss werden Know-How und Netzwerke im deutschsprachigen Raum zu einer strategischen Allianz gebündelt. Ziel des Prozesses ist es neben der Verbreitung einer interkulturellen Haltung außerhalb der eigenen Institutionen, auch innerhalb der Institutionen eine selbstkritische Reflexion anzustoßen.

Kontakt:
Sebastian Rosenow
E-Mail: rosenow@dff.film

Bundeszentrale für politische Bildung
Vision Kino
Österreichisches Filmmuseum

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