Filmgespräch mit AKIZ zu DER NACHTMAHR

DER NACHTMAHR // Filmgespräch mit Regisseur AKIZ

Ulrich Sonnenschein (epd Film) im Gespräch mit AKIZ.

Veranstaltung im Kino des DFF in Kooperation mit epd-film.de am 1. Juni 2016

In der Reihe „Was tut sich – im deutschen Film?“ präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums einmal im Monat ein aktuelles Werk. Im Juni steht DER NACHTMAHR auf dem Programm. Der Film reüssierte international auf renommierten Festivals, von Locarno bis Toronto, und ist eine außergewöhnliche Mischung aus Mystik, Horror und Science Fiction, begleitet von Technoklängen.

AKIZ, geboren 1969, ist Filmemacher, Maler und Bildhauer. Während seines Regiestudiums an der Filmakademie Baden-Württemberg wurden zwei seiner Filme für den Studenten-Oscar® nominiert, ehe er 1999 nach Los Angeles zog. 2007 erschien AKIZ´ erste Kinoproduktion DAS WILDE LEBEN (DE 2007), eine filmische Biografie der 68er-Ikone Uschi Obermaier. Einige von AKIZ´ Skulpturen wurden 2008 von David Lynch in Los Angeles ausgestellt, Banksy griff AKIZ´ Kurzfilm PAINTING REALITY (DE 2010) in seinem Film THE ANTIC’S ROAD SHOW (GB 2011) auf. DER NACHTMAHR ist der erste Teil der geplanten „dämonischen Trilogie“.

DER NACHTMAHR
Deutschland 2015.
R: AKIZ.
D: Carolyn Genzkow, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Alexander Scheer. 91 Min. DCP

Die aus gutem Hause stammende 16-jährige Tina scheint wunschlos glücklich. Doch nach einer Party beginnt ein nicht enden wollender Albtraum: Ihr erscheint ein abgrundtief hässliches Wesen, das sie zunächst in ihren Träumen wahrnimmt und das zusehends ihren Alltag bestimmt. Eltern und Freunde glauben Tina nicht und halten sie für verrückt. So beschließt die verunsicherte Schülerin, eine Freundschaft mit dem Wesen einzugehen, das sich immer mehr als ihr wahres Ich entpuppt. AKIZ schuf das fötusartige Monsterwesen aus Gips, Ton und Kunststoff. Der Film steht laut Filmkritiker Jochen Kürten in der Tradition des Golems, Dr. Caligaris und der Filme von F. W. Murnau.

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