Nachkriegskino. Vortrag von Fabian Schmidt zu BARBARA

BARBARA (BRD 1961) // Vortrag von Fabian Schmidt (Soziologe und Tongestalter)

GELIEBT UND VERDRÄNGT – Das Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963

Retrospektive zum bundesdeutschen Nachkriegskino Einführung: Fabian Schmidt (Soziologe und Tongestalter)

Veranstaltung im Kino des DFF, 17.10.2016

Film: BARBARA
BRD 1961.
R: Frank Wisbar
D: Harriet Andersson, Helmut Griem, Maria Sebaldt.
96 Min. 35mm

BARBARA ist die erste Verfilmung von Jørgen-Frantz Jacobsens gleichnamigem, 1939 posthum (und letztlich als Fragment) veröffentlichten Roman über die Liebe einer Pastorenwitwe zu dem Nachfolger ihres Gatten. Frank Wisbar, zu den Frauenfiguren seines Vorkriegsschaffens ein letztes Mal zurückkehrend, hat das alles etwas weltlicher ausgelegt, aus dem Geistlichen einen Arzt gemacht und die Geschichte im 20. statt im 17. Jahrhundert angesiedelt, dabei aber den Kern Barbaras beibehalten: Sie ist treu auf ihre Weise, aber sie fällt immer. Da ist etwas Tragisches an dem hoffnungslosen Kampf zwischen der guten Barbara und der unzuverlässigen.

Das Begleitbuch zur Retrospektive: http://www.shop-filmmuseum.de/Geliebt-und-verdraengt-Das-Kino-der-jungen-Bundesrepublik-Deutschland-von-1949-bis-1963-DEUTSCH 

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